Spielberichte

5x Aluminium und 5 Tore im Kellerduell
Am heutigen Spieltag traf man im Kellerduell der KK1 auf die Elf des FC Lauf. Für beide Mannschaften zählten hier nur 3 Punkte um im Abstiegskampf Boden gut zumachen. Dass der FC Lauf dabei keine leicht zu knackende Nuss sein wird, war den Akteuren der SpVgg zwar im Vorfeld klar, spiegelte sich aber in den ersten 10 Minuten einmal mehr nicht auf dem Rasen wider. Denn bereits nach 9 Minutenstand es 0:2 für die Gäste. Die Gastgeber in der Anfangsphase völlig von der Rolle und erneut mit eklatanten individuellen Fehlern. In der 4. Minute war es Ritzer, der nach einem Eckball und der zunächst noch guten Abwehr des Lauterer Schlussmanns frei zum 0:1 Führungstreffer einköpfen konnte. Nur wenige Minuten später dann ein schwerwiegender Ballverlust eines Lauterer Innenverteidigers ca. 30 m vor dem eigenen Tor. Die Gäste nutzten dies eiskalt aus und erhöhten durch Scheunemann auf 0:2. Der Lauterer Spielertrainer Dennis Dotterweich hatte den Schock offensichtlich am schnellsten verdaut und verkürzte in der 11. Minute durch einen strammen Schuss aus gut 20 Metern auf 1:2. Lauter hiernach griffiger und mit guten Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte. So auch in der 14. Minute, als Niklas Thomas nicht lockerließ und das Leder im Zweikampf eroberte. Anschließend legte Trainer Dotterweich für Dennis Lang vor, welcher überlegt zum 2:2 Ausgleich einschob. Lauter nun klar besser und mit dem psychologischen Vorteil auf seiner Seite. Der Lauterer Angreifer Philipp Schmitt scheiterte in der 15. Minute im 1 gegen 1 am Gästekeeper. In der 22. Minute dann setzte erneut Dennis Dotterweich zum Abschluss aus der zweiten Reihe an, traf jedoch nur den Pfosten. Nur wenige Augenblicke später war es der Lauterer Stürmer Christoph Schmitt, dessen Abschluss gegen die Latte knallte. In der 38. Minute dann setzte Johannes Spath einen Freistoß aus gut 20 Metern gegen den Pfosten Dennis Dotterweich hätte in in der 40. Minute noch die Führung erzielen können, scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am guten Gästekeeper Kühnlein. Die Gastgeber in dieser Phase drückend aber mit dem Pech am Fuß. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste die erste nennenswerte Aktion. Die SpVgg war im Angriffsmodus und somit weit aufgerückt, ehe die Gäste nach Ballgewinn mit 4 gegen 2 auf das Gehäuse von Heimkeeper Griebel zuliefen. Der Lauterer Angreifer Dennis Lang war jedoch mit zurück gesprintet und kratzte im letzten Moment das Leder von der Linie. Glück für die Gastgeber. Auch der anschließende Eckball wurde erneut gefährlich, der Gästespielführer Halbig setzte sich im Kopfballduell durch und verfehlte das Tor nur knapp. In der 60. Minute dann Aluminiumtreffer Nr. 4, diesmal nach Freistoß für den FC Lauf. Der satt getretene Standard aus gut 25 Metern knallte gegen das Lattenkreuz, sodass Keeper Griebel keine Abwehrchance mehr gehabt hätte. In der 65. Minute dann schnappte sich der Lauterer Angreifer Dennis Lang das Leder, flankte mustergültig nach innen und fand mit Stefan Schmitt den perfekten Abnehmer, der unkonventionell mit samst dem Ball ins Tor rannte und so zum vielumjubelten 3:2 Führungstreffer einnetzte. Im Anschluss gab es noch einen Aluminiumtreffer für die SpVgg durch Philipp Schmitt und so manch nennenswerte Torgelegenheit auf beiden Seiten. Es blieb jedoch beim glücklichen 3:2 Sieg für die Heimelf. Gerade in der Schlussviertelstunde musste man jedoch aus Lauterer Sicht noch einmal ordentlich Zittern, da die Gäste noch einmal alles nach vorne warfen und die Lauterer Verteidigung durchaus vielfach vor Probleme stellten. Am Ende zählen jedoch nur 3 Punkte und diese bleiben im Kellerduell in Lauter.

Gerechtes Remis in einem spannenden Derby
Am heutigen Spieltag durfte man die Gäste des TSV Staffelbach im Lokalderby rechtherzlich auf dem Sportgelände der SpVgg Lauter begrüßen.
Während der TSV nach dem erfolgreichen Wiederaufstieg tabellarisch voll im Soll ist, muss die SpVgg sich mehr und mehr mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen. Will man also dem Tabellenkeller entfliehen, so braucht es dringend etwas Zählbares, denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Es entwickelte sich von Beginn an eine schnelle und lebhafte Partie. Den schnellen und läuferisch extrem starken Staffelbacher Angreifern entgegnete der Hausherr mit sicherem und direktem Kurzpassspiel. So gelangte die Heimelf auch bereits in der 3. Spielminute zu ihrer ersten guten Torgelegenheit durch Niklas Thomas. Dieser wurde durch Steckpass von Christoph Schmitt in Szene gesetzt, verfehlte das Gehäuse jedoch knapp. In der 10. Spielminute war es Christoph Schmitt dann selbst, der alleine vor Gästekeeper Eck stehend das Leder über die Querlatte setzte. In der 15. Minute dann das erste offensive Ausrufezeichen der Staffelbacher. Yannik Pflaum war es, der aus gut 16 Metern abschloss, das Visier jedoch etwas zu hochansetzte. Anders dann in der 20. Minute, als Max Schwarzmann aus gut 20 Metern zum Torschuss ansetzte und sein Ball noch unhaltbar zur 0:1-Führung für die Gästeabgefälscht wurde. Die Antwort der SpVgg folgte in der 30. Minute in Form eines Distanzschusses von Dennis Lang, der aus gut 18 Metern abzog und so zum verdienten 1:1 Ausgleich traf. Doch die Freude der Gastgeber währte nur kurz. Bereits in der 38. Minute ließ man den guten TSV-Angreifer Yannik Pflaum sträflich gewähren und dieser konnte zielsicher zur 1:2 Führung seiner Elf einnetzen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Spielweise beider Mannschaften nichts und es gab zahlreiche Torgelegenheiten auf beiden Seiten. So etwa für Max Schwarzmann, der in der 52. Minute aus gut 20 Metern Distanz gefährlich zum Abschluss kam. Die Gastgeber mussten jedoch bis zur 71. Minute warten, ehe Christoph Schmitt nach Vorlage von Dennis Lang den eingewechselten Gästekeeper Teusel umkurvte und zum verdienten 2:2 Ausgleich einschob. Doch bereits in der 75. Minute war es erneut Schwarzmann für die Staffelbacher, der zur 2:3 Führung traf. Bemerkenswert die Staffelbacher Treffsicherheit im Angriff. Nahezu jeder Schuss führte zu einem Treffer oder sorgte für Gefahr, denn nur 2 Minuten später setzte es einen Lattentreffer für den TSV. Dies wäre wohlsicher der Todesstoß für die SpVgg gewesen. Die Heimelf ließ sich jedoch nicht beirren und spielten weiter auf den Ausgleich. Und so war es erneut eine Co-Produktion von Dennis Lang und Christoph Schmitt, die in der 78. Minute zum vielumjubelten Ausgleich für die SpVgg durch Schmitt führte. Nach einem Platzverweis für den TSV wollt die SpVgg aufs Ganze gehen und den Sieg einfahren, Staffelbach profitierte hier auch erheblich vom Torhüterwechsel in der Halbzeit, denn der eingewechselte Jannik Teusel spielte gut mit und konnte so die ein oder andere Angriffsaktion der Gastgeber unterbinden. Staffelbach hingegen hätte in der 85. Minute in Unterzahl sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß gehabt. Trainer Max Schug scheiterte jedoch am guten Lauterer Schlussmann Christoph(Ecki) Eckert, der im 1 gegen 1 standhielt und gleich zweimal parierte. So blieb es bei einem gerechten Unentschieden, das jedoch leider niemanden so wirklich weiterbringt. Die SpVgg hadert erneut mit ihrer Chancenverwertung und muss sich zugestehen, dass nach einem erzielten Treffer meist zu schnell ein Gegentreffer fällt. Kampf und Einsatz stimmten jedoch und lassen für die kommenden Partien hoffen. Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreich mitgereisten Staffelbacher Zuschauern. So war im Anschluss an die Partie die sportliche Rivalität schnellvergessen und man feierte gut gelaunt bei Federweißen und Zwiebelkuchen die Punkteteilung.

Kleukheim zurück in der Spur!
Bei bestem Fritz-Walter-Wetter gastierte heute die SpVgg Lauter in der Kelbachgrund-Arena. Während die Gäste in dieser Saison noch nicht so richtig in Fahrt kommen wollen, steckt das junge Team von Heimtrainer Popp in einem ersten Leistungsloch und musste am vergangenen Wochenende die erste Saisonniederlage einstecken. Die Devise für das heutige Spiel lag also auf der Hand, auch wenn vorne wieder mit Popp selbst, Lu. Konetzny, L. Hammel etliche Scorerpunkte im Aufgebot fehlten und hinten mit dem Fehlen von Eberth und Götz, wiederum Gehringer aus dem Ruhestand geholt werden musste. Lauter versuchte, wohl auch wegen der aktuellen Tabellenplatzierung, zu Beginn des Spiels den Fokus auf eine kompakte Defensive zu legen. Kleukheim verzeichnete dadurch anfangs mehr Ballbesitz, mehr als ein Abtasten war aber erst einmal nicht drin. Mit zunehmender Spieldauer intensivierte die Heimelf aber weiter weiterihre Offensivbemühungen und verzeichnete erste Abschlüsse. Lauter versteckte sich aber keinesfalls und setzte immer wieder Nadelstiche. Aus einem solchen Nadelstichversuch resultierte dann aber die Kleukheimer Führung. Nachdem Lautermal hinten raus gerückt ist, schaltete Kleukheim blitzschnell um. Voll fand nach Ballgewinn mit einem starken Diagonalball Weber auf der linken Außenbahn. Dieser setzte sich stark durch und hatte dann noch das Auge für den im Rückraumlauernden Hofmann, der dann eiskalt zum 1:0 einschoss. Euphorisiert spielte die Popp-Elf danach munter weiter und es dauerte keine vier Minuten bis der zweite Treffer fiel. Diesmal Hofmann als Vorbereiter auf Schmuck, der einen Distanzschuss, leicht abgefälscht, unhaltbar in die Maschen setzte. Mit dem 2:0 sollte nun die volle Kontrolle über das Spiel erlangt werden, doch fast hätte der Spielverlauf noch vor der Halbzeit kippen können. Nachdem es wieder einmal schnell bei Lauter ging, konnte ein Gästestürmer nur noch regelwidrig im 16er gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter nahm sich der sonst sichere C. Schmitt an, doch er fand an diesem Tag seinen Meister im stark parierenden D. Schmuck. Vielleicht die spielentscheidende Szene an diesem Tag kurz vor der Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel kam die Heimelf wieder entschlossener aus der Kabine und durfte sich prompt belohnen. Wieder eröffnete Voll von hinten stark das Spiel und fand rechts Außen M. Schmuck. Der ließ seinen Gegenspieler mit 1-2 Haken stehen und flankte scharf auf den zweiten Pfosten, wo Weber in bester Stürmermanier den Ball ins Tor grätschte. Auch nach dem 3:0 steckten die Gäste aber noch nicht auf und versuchten nun mit einem offensiveren Spielstil zurück ins Spiel zu kommen. Und es dauerte nicht lange bis ein starker Spielzug das 3:1 bescherte. Ballverlust Kleukheim, schnelles Umschalten der Gäste mit einem Steckpass und Querpass vor dem Tor, wo C. Schmitt nur noch einschieben musste. Lauter konnte sich nur kurz Hoffnungen machen, die sie sich dann aber selbst zunichte machten. Nach einem schnellen Angriff von Kleukheim, konnte sich Lauter nur noch mit einem Foul im Strafraum behelfen. Den Elfmeter nahm sich M.Schmuck an und verwandelte wie immer souverän. Mit dem 4:1 nach 64. Minutenflachte das Spiel deutlich ab, auch wenn Lauter immer wieder zu Abschlüssen fand, auch weil Kleukheim jetzt etwas fahriger spielte was wohl dem deutlichen deutlichen Vorsprung geschuldet war. Die endgültige Entscheidung fiel dann 10 Minuten vor Spielende. Ein Lauterer spielte am Mittelkreis quasi ohne Bedrängnis den Ball Li Konetzny in die Füße, der sofort den startenden Gunzelmann in die Gasse schickte, welcher mit seinem Flachschuss auf 5:1 stellte. Doch auch das sollte nicht das Endergebnis sein und Lauter sorgte nochmals für Ergebniskosmetik. Einen langen Ball verlängerte C. Schmitt in den Rücken der Kleukheimer Abwehr, wo J. Schmitt aus stark abseits verdächtiger Position zum 5:2 Endstand stellte. Verdienter Kleukheimer Heimsieg, da sollte es keine zwei Meinungen geben. Das Ergebnis hätte aber durchaus auch 2:0 oder 3:1 heißen können, da fast jede nennenswerte Chance auf beiden Seiten zu Toren führte. Kleukheim meldet sich somit wieder zurück in der Spur und auf Tabellenplatz Eins. Den fairen Gästen aus Lauter wünschen wir noch eine erfolgreiche Saison.

Gerechtes Remis
Am heutigen Spieltag durfte man die Gäste aus Ebensfeld recht herzlich bei der SpVgg Lauter begrüßen.
Nach deutlichen Schlappen in den letzten drei Spielen und 13 Gegentreffern, hieß es aus Lauterer Sicht endlich wieder in die Spur zu finden. Und das - soviel sei vorweggesagt - sollte an diesem Spieltag durchaus gelingen. Bereits in den ersten Spielminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei der Gast frühzeitig und aggressiv anlief und so die Lauterer Hintermannschaft unter Druck setzte. Bereits nach 7 Minuten dann die erste fragwürdige Entscheidung des Unparteiischen. Dieser entschied auf Handelfmeter für Ebensfeld, nachdem der Lauterer S. Helmschrott aus kürzester Distanzgetroffen wurde. Manuel Weber war es egal und er verwandelte sicher flach ins linke untere Eck aus Sicht des Schützen zum 0:1 für den TSV. Die Antwort der SpVgg ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits in der 14.Minute traf C. Schmitt für seine Elf nach Vorarbeit von A. Müller zum verdienten Ausgleich. Die Freude der Lauterer Anhänger währte jedoch nicht lange, denn bereits in der 18. Minute war es erneut M. Weber, der für die Gäste zum 1:2erhöhte. Auch hier machte der Unparteiische keinen guten Eindruck. Zunächst entstand die Situation aus einem Einwurf der Ebensfelder in deren eigener Hälfte heraus, der eigentlich der SpVgg hätte zugesprochen werden müssen. Beim anschließend schnell vorgetragenen Konter standen die Angreifer des TSV gleichzweimal deutlich und erkennbar im Abseits. Wie auch immer, ohne VAR galt es die Situation zu akzeptieren, wie sie war. In den letzten 10 Minuten vor der Pause entwickelten sich dann noch einige Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Besonders hervorzuheben ist hierbei die glänzende Leistung beider Keeper, die jew. stark im 1 gegen 1 einen Gegentrefferverhinderten. In der 44. Minute hätte J. Spath um ein Haar den Ausgleich auf dem Fuß gehabt, scheiterte bei einem Freistoß aus gut 20 Metern jedoch am Aluminium. So blieb es beim 1:2 für die Gäste zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel fand der Gastgeber besser in die Partie. Die SpVgg hatte insgesamt mehr Spielanteile und auch die klareren Torchancen zu verbuchen. Man musste jedoch bis zur 87. Minute warten, ehe C. Schmitt nach einer Ecke per Kopf zum verdienten 2:2 Ausgleich traf. Dieser Treffer kam leider etwas zu spät. Die SpVgg hiernach weiter bemüht, sogar noch auf den Sieg zu spielen, doch dies sollt ein der noch verbleibenden Spielzeit leider nicht gelingen. Insgesamt betrachtet eine solide Leistung beider Mannschaften und ein durchaus ansehnliches, faires und spannendes Kreisklassenmach mit einem gerechten Unentschieden. Die SpVgg kann auf die Leistung an diesem Spieltag durchaus aufbauen.
RSC entscheidet Spiel schon vor der Halbzeit
Vor 180 Zuschauern schoss sich der RSC Oberhaid in seinem Kerwa-Spiel gegen die SpVgg Lauter kurz vor der Halbzeit einen Drei-Tore-Vorsprung heraus, den er im zweiten Durchgang dann auch sicher über die Zeit brachte. Und zieht damit - zumindest über Nacht - mit Tabellenführer Kleukheim gleich. Peter Wedler traf doppelt für die Heimelf.
"Wie schon in den letzten Wochen", sagte Gästetrainer Dennis Dotterweich, "müssen wir auch diesmal wieder auf den einen oder anderen verzichten. Aber das darf keine Ausrede sein für die beiden letzten hohen Niederlagen.", so der Oberhaider, der beim Nachbarn des heutigen Gegners, beim FCO, groß geworden ist. "Wir wollen hier zumindest nicht verlieren. Denn wir wissen zwar, dass wir mit oben heuer nichts zu tun haben werden - aber wir wollen eben auch mit unten so schnell wie möglich nichts zu tun haben." Auch sein Gegenüber Christian Fischer konnte bei Weitem nicht aus dem Vollen schöpfen, wollte aber natürlich sein erstes Kerwa-Spiel mit dem neuen Verein gewinnen. "Egal, wer heute auf dem Platz steht: Wir haben eine breite Brust und wollen hier selbstbewusst auftreten und die drei Punkte holen."
Doppelschlag unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Und das zeigten die Gastgeber auch gleich, denn sie waren früh das aktivere Team gegen kompakte und erst einmal auf die Defensive fokussierte Lauterer. Die allerdings bei Ecken, Flanken oder beim einen oder anderen Ball zu weit vom Gegner weg waren. So auch bereits nach drei Minuten, als Peter Wedler bei einem Eckball am langen Fünfereck völlig frei zum Kopfball kam, aber Keeper Christoph Eckert bewahrte seine Elf per Fußabwehr vor einem frühen Rückstand. Auch ein paar Minuten später war er gegen den schnellen Leif Hofmann zur Stelle und parierte. Lauter war im Spiel nach vorne viel zu ungenau, musste dadurch immer wieder den eigenen Fehlern hinterher laufen - und bekam so kaum den Druck weg. Aber immerhin gelang es nun besser, den Gegner vom Tor wegzuhalten. Und so war der positivste Aspekt für die Lauterer Mitte der ersten Hälfte, dass es noch torlos remis stand. Der RSC Oberhaid versuchte immer wieder mit Positionswechsel und mit Tempo über die Außen, den Gegner auszuhebeln. Peter Wedler ließ sich immer wieder ins Mittelfeld fallen, in die Lücken stießen die schnellen Außen Leif Hofmann und Philipp Stark - und weil Kingsley Schneider früh Maximilian Mayer ersetzen musste, wurde der Schnelligkeitsvorteil für die Heimelf noch größer. In der 35 Minute ging die Heimelf dann verdient in Führung. Ausgangspunkt war eine Ecke von Tom Schneider. Die fand am langen Fünfer Kingsley Schneider, aber dessen Kopfball landete nur am rechten Pfosten. Lauter bekam den Ball nicht weg und so kam der über Umwege zu Peter Wedler, der ihn aus kurzer Distanz in die Maschen setzte. Beinahe hätten die Oberhaider nur kurz darauf nachgelegt, als ein langer Ball über die Abwehr den startenden Philipp Stark fand. Aber Keeper Christoph Eckert stürzte heraus und blockte gerade noch rechtzeitig in höchster Not. Es dauerte bis zur 40. Minute, bis die Gäste zum ersten Mal einen nennenswerten Torschuss verzeichnete. Christoph Schmitt gab ihn aus etwa 22 Metern ab, aber er ging um einen Meter am kurzen Pfosten vorbei. Gefährlicher aber blieben die Oberhaider. Denn wenig später kam ein langer Ball wieder zu leicht an, Leif Hofmann konnte seinen Gegenspieler kreuzen, aber wieder kam Christoph Eckert heraus und blockte in höchster Not. Bei diesem Zusammenprall verletzte er sich, musste länger behandelt werden, machte aber bis zur Halbzeit weiter. Und kassierte noch zwei Treffer - obwohl schon die Nachspielzeit des ersten Durchgangs angebrochen war. Zunächst brachte Niklas Thomas den in den Sechzehner ziehenden Philipp Stark zu Fall. Schiri Neubauer entschied ohne zu zögern auf Elfer. Peter Wedler trat an und stellte sicher auf 2:0. Damit aber nicht genug. Einen Freistoß, den die Oberhaider im Halbfeld auf der rechten Seite zugesprochen bekamen, brachte Justin Krappweis als Flugball in Richtung langer Pfosten - der Ball wurde immer länger und senkte sich hinter Christoph Eckert in die Maschen. Der darf eigentlich nicht rein, aber der angeschlagene Gästekeeper war eindeutig lädiert und blieb dann folgerichtig auch in der Kabine, für ihn kam mit David Leibrant ein nomineller Feldspieler zwischen die Pfosten. Lauter kann sich steigern, Oberhaid verwaltet. Nach den Eindrücken der ersten Halbzeit, insbesondere der mangelnden Durchschlagskraft der Lauterer bis dahin, mutete der dritte Treffer beinahe schon wie eine Art Vorentscheidung an. Aber natürlich wollten sich die Lauterer noch nicht geschlagen geben und konnten sich im zweiten Durchgang tatsächlich auch steigern. Die Partie war in der ersten Phase nach Wiederbeginn ausgeglichen, allerdings gab es hüben wie drüben erst einmal keine Torraumszenen. Die SpVgg wurde allerdings gerade mit Ball nicht nur genauer, sondern auch mutiger und brachte in der gegnerischen Hälfte mehr Akteure in Ballnähe. Der bis dahin schönste Angriff der Gäste kam in der 56. Minute, als Philipp Schmitt Tempo aufnahm und über rechts Niklas Thomas einsetzte - aber nach dessen scharfer Hereingabe wurde Christoph Schmitt am Fünfer gerade noch geblockt. Oberhaid stand bewusst tiefer und vertraute auf schnelles Umschalten. Und tatsächlich gab es Situationen und Platz, um endgültig alles klar zu machen. Allerdings wurden die Konter nicht konsequent genug ausgespielt. In der 64. Minute allerdings wurde Peter Wedler in aller höchster Not zentral vor dem Gehäuse gerade noch gestört, so dass es nur zu einer Ecke reichte für die Heimelf. Aber Oberhaid brauchte sich nicht grämen, mit den drei Toren im Rücken lief die Zeit für die Concorden. Die allerdings Mitte der zweiten Hälfte dann immer passiver wurden und sich fast ausschließlich aufs Verteidigen besannen. Das allerdings machten sie gut, so dass nach schöner Vorarbeit von Dennis Lang Phillipp Schmitt gerade noch geblockt werden konnte. Und eine Viertelstunde vor Schluss musste Heimtorwart Marco Friedrich, der übrigens weiter abwerfen kann als manch anderer Keeper abschlägt, den Schuss von Niklas Thomas aus spitzem Winkel stark entschärfen. Mit zunehmendem Risiko der Lauterer - die grundsätzlich aufgrund der Schnelligkeitsvorteile der Oberhaider Offensive recht tief standen - wurden dann die Räume größer für Oberhaid und beinahe hätte Kingsley Schneider per Kopf den vierten Treffer gesetzt - aber bei seinem Kopfball aus kurzer Distanz wischte ihm das Leder über die Stirn, da war deutlich mehr drin. Aber das fiel nicht mehr ins Gewicht. Und so verrann die Zeit in Richtung Schlusspfiff. Lauter blieb bis zum Abpfiff bemüht, kämpfte und rackerte, aber nach vorne gab es einfach kein Durch kommen an diesem Tag. Und so blieb es beim aufgrund der ersten Halbzeit verdienten Erfolg für den RSC Concordia Oberhaid.
STIMMEN ZUM SPIEL
Dennis Dotterweich (Trainer SpVgg Lauter)
"Wenn man in den letzten drei Spielen 13 Gegentore kassiert und nur zwei schießt - dann sieht man, wo aktuell unsere Probleme liegen und dass wir mehrere Baustellen haben. Zu allem Überfluss ist jetzt auch noch ein weiterer Keeper verletzt. Aktuell kommt einfach zu viel zusammen. In der ersten Halbzeit war das heute deutlich zu wenig von uns, aber das Positive ist, dass die Mannschaft im zweiten Durchgang gezeigt hat, dass sie will. Das wollen wir in die nächsten Partien mitnehmen - und hoffen, dass der eine oder andere Spieler wieder dazustößt. "
Christian Fischer (Spielertrainer RSC Oberhaid)
"Aufgrund der ersten Halbzeit ist unser Sieg am Ende verdient, leider haben wir mit Max Mayer früh einen weiteren Verletzten dazubekommen. Die zweite Halbzeit hat mir dann grundsätzlich nicht gefallen. Aber zum einen darf sich die Mannschaft an der Kerwa so eine Halbzeit mal erlauben - und zum anderen war wichtig, dass defensiv wieder die Null stand. Wir sind aktuell sehr zufrieden mit unserer Ausbeute, auf 13 Punkten nach sechs Spielen lässt sich gut aufbauen. Lauter wünsche ich für die restliche Serie noch alles Gute. "
An der Kerwa zählen nur 3 Punkte
Am Kerwaswochenende durfte die SpVgg Lauter die Gäste des ASV Gaustadt recht herzlich begrüßen. Bei strahlendem Sonnenschein, zahlreichen Zuschauern und einem stets top präparierten Rasenplatz durfte man sich auf eine spannende Partiefreuen. Die ersten Spielminuten gehörten dabei ganz klar den Gästen. Der ASV ließ den Ballgekonnt in den eigenen Reihen laufen, hatte deutlich mehr Ballbesitz. In der 8.Minute dann aber konnte sich Philipp Schmitt erstmals über außen durchsetzen und flankte Mustergültig auf den eingelaufenen Christoph Schmitt, der per Kopf zum 1:0für die SpVgg einnetzte. In der weiteren Folge waren richtige Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Gaustadt zwar bemüht, mit gutem Passpiel und mehr Ballbesitz, aber am Ende meist doch nur nach Standards richtig gefährlich. So z. B. in der 36. Spielminute, als der starke Pfeiffer nach einem Freistoß zur Nachschussmöglichkeit kam, das Gehäuse aber knapp verfehlte. Mit dem 1:0 im Rücken ging man aus Lauterer Sicht bestärkt in die Pause. Nach der Pause ein ähnliches Bild. Gaustadt mit mehr Spielanteilen, Lauter meist damit beschäftigt, dem Ball hinterher zu laufen. Die SpVgg verlor zu oft das Leder in unnötigen Situationen. Ungenauigkeiten im Passspiel luden den Gegner geradezu ein, ihre Spielstärke auszuspielen. So war es in der 72. Minute auch nicht gerade unverdient, als Bastien Griebel das1:1 für seine Elf erzielte. Die SpVgg jedoch – und das muss man der Heimelf derzeit attestieren – zeigte sich kämpferisch und hätte in der 76. eigentlich die Führung erzielen müssen. Nach Flanke von D. Lang kam der eingewechselte C. Auer frei zum Kopfball, köpfte das Leder jedoch zu unplatziert direkt in die Fänge des Gästekeepers. Kurz darauf entschied der gute Unparteiische auf Handelfmeter für die SpVgg. Ob berechtigt oder nicht, lassen wir hier einmal unkommentiert. Dennis Lang schnappte sich das Leder und schob schnörkellos zum 2:1 für die Gastgeber ein. Nachdem der ASV nach 2 Platzverweisen auch noch personell dezimiert war, brachte die SpVgg den Sieg relativ gefahrlos über die Zeit. Insgesamt betrachtet 3 glückliche Punkte für die SpVgg, die die meiste Zeit des Spiels dem Ball hinterherlief. Der ASV mit deutlich mehr Spielanteilen, jedoch zu wenig nennenswerten Torchancen. Den Lauterern war es egal und sei feierten glücklich und hoch zufrieden ihre Kerwa auf dem angrenzenden Festgelände.

Topspiel der Woche: Lauter mit Defensivkunst fast zum Dreier
Trunstadt hatte in der ersten Halbzeit ein optisches Übergewicht, aber wenige Chancen und das erste Tor schoss der Gastgeber nach kapitalem Abwehrfehler. Nach dem Wechsel das gleiche Bild, allerdings konnte Trunstadt egalisieren. Mit der zweiten richtigen Chance ging Lauter wieder in Führung. In der letzten Minute erzielte Einwechselspieler Ergün Onurhan das verdiente 2:2 für die Gäste.
Beide Mannschaften am letzten Wochenende nicht gerade mit einem Traumstart. Lauter mit zumindest einem Punkt bei der TSG Bamberg. Trunstadt verlor daheim
das vermeintliche Topspiel gegen Kleukheim. Die beiden Partien gegeneinander in der letzten Saison gewannen die Gäste. Beide Mannschaften kamen schlussendlich auf Platz 6 und 7 ein. Während die anpfiff-Datenbank bei Lauter nur einen Neuzugang ausspuckt, wurde der Kader der Trunstädter runderneuert. Sage und schreibe 17 Neuzugängen stehen acht Abgängen gegenüber. Darunter das Trainerduo. Neu seit dieser Woche an der Seitenlinie Lukas Postler (Röbersdorf) und Firat Güngör, der vor der Saison aus Strullendorf kam. Auch deshalb wird die Mannschaft als Topfavorit um die Meisterschaft gehandelt. Laut Spielleiter Kevin Freytag muss sich die Trunstädter Mannschaft aber erst noch finden. Viele Neuzugänge bedeuten nicht gleich sofortigen Erfolg. Außerdem hatte man auch entsprechende Abgänge. Die Stimmung ist gut und drei Punkte Pflicht. Lauter-Trainer Dennis Dotterweich wollte ebenfalls die drei Punkte. Allerdings war er sich der Stärken des Gegners bewusst und setzte defensiv auf einer Fünferkette.
Trunstadt macht das Spiel, Lauter das Tor
Die Heimmannschaft lief nach dem Anpfiff sofort hoch an. Jedoch sollte sich die Taktik in der Folgezeit nach der verordneten, verstärkten Abwehrarbeit richten. Man überließ Trunstadt den Ball und agierte mit einer Fünferkette. Die Anfangsphase mit hohem Tempo, vielen Zweikämpfen aber wenigen Torchancen. Trunstadts
Spielertrainer Firat Güngör versuchte es nach zehn Minuten aus 20 Metern. Sein Schuss aber knapp über die Latte. Von Lauter Offensiv wenig zu sehen. Einzig ein Freistoß aus 30 Metern hoch in die Arme von Trunstadts Keeper Florian Grübert war zu notieren. Die Gäste sollten das Spiel machen. Sie taten den Hausherren den Gefallen, konnten sich aber gegen die vielbeinige Defensive aber kaum durch setzen. Es mussten auch hier Standardsituationen herhalten, um so etwas wie Torgefahr zu erzeugen. Mit zunehmender Spieldauer nahm auch die Aggressivität in den Zweikämpfen ab und die Zuschauer sahen ein Spiel zwischen den Strafräumen. Ein Fernschuss von Ibrahim Bilecen auf Trunstädter Seite und Christoph Schmitt bei Lauter war alles an Offensive bis zur Trinkpause. Beide Male konnten die Torhüterparieren. Die Außenbahnen hingen bei beiden Teams etwas in der Luft. Alleskonzentrierte sich auf die Mitte, vor allem in der Defensive. Keiner wollte den ersten Fehler begehen. Das Spiel schleppte sich über die Zeit und war nach 30 Minuten nicht gerade hochklassig. Lauter stand weiter tief und Trunstadt kam nicht vernünftig ins letzte Drittel. Lauter war fast gar nicht mehr in der Hälfte der Gäste zu sehen. Und dann doch aus heiterem Himmel das 1:0 für Lauter. Nach einemkapitalen Fehlpass von Maximilian Lurtz erlief Philipp Schmitt 30 Meter vor dem Tor den Ball und zog alleine aufs Gästetor. Torhüter Florian Grübert kam zu spät, Schmitt umspielte ihn und schob den Ball ins verwaiste Tor. Die Taktik der Hausherren schien aufzugehen. Bis zum Halbzeitpfiff passierte nicht mehr viel und man ging aus Lauterer Sicht mit einer schmeichelhaften Führung in die Pause.
Einwechselspieler sticht
Nach dem Wechsel probierte es gleich mal Abdul Öz. Sein Fernschuss aber weit am Heimtor vorbei. Lauter stand weiter tief und verlegte sich aufs Kontern. Die Gästekonnten mit dem vielen Ballbesitz weiterhin nicht viel anfangen. Unglücksrabe Maximilian Lurtz wurde ins Sturmzentrum beordert. Seine Position übernahm Jiresse Nzouandja Yoba. Nach einer Stunde sollte sich dieser Schachzug bezahl machen. Eine Flanke von Güngör köpfte er am langen Fünfmetereck freistehend zum verdienten 1:1 über die Linie. Trunstadt blieb am Drücker. Eine Güngör-Eckeverfehlte knapp das Tor. Die Atmosphäre wurde zunehmend hitziger. In der 65.Spielminute wieder fast aus dem Nichts das 2:1 für Lauter. Einen weiten Ball von halbrechts durch Lukas Schöpplein verwandelte Adrian Müller per Kopfballbogenlampe am langen Eck aus 12 Metern. Von außerhalb wurde es zunehmend lauter. Vor allem Trunstadt verlor Mitte der zweiten Halbzeit dabei fast den Faden. Man beschäftigte sich mehr mit den Zuschauern oder Pfiffen des Schiedsrichters. Die Gäste rafften sich aber wieder auf und drängten Lauter weiter in deren Hälfte. In der Schlussphase agierte man mit fünf Stürmern und hinten Mann gegen Mann. Möglichkeiten zum schnellen Gegenangriff durch Lauter blieben dabei ungenutzt. Der letzte Ball kam entweder nicht an oder man befand sich im Abseits. In den Schlussminuten erkannte Schiedsrichter Demus einen Kopfballtreffer von Maximilian Lurtz nicht an und entschied auf Torwartbehinderung. Die Zeit lief den Gästen so langsam davon. In der Schlussminute setzte sich über links Spielertrainer Firat Güngör durch. Seine platzierte Flanke auf den eingewechselten Onurhan Ergün köpfte dieser freistehend aus sechs Metern zum hochverdienten 2:2 ins lange Eck. In der Nachspielzeit hatte Lauter-Kapitän Niklas Thomas mit einem Schuss von der Strafraumgrenze noch einmal die Möglichkeit zur Lauterer Führung. Sein scharfer Flachschuss ging nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Wenig später pfiff Schiedsrichter Demus die Partie ab.
können!



