Spielberichte

Verdienter Sieg für Mürsbach

Am heutigen Sonntag traf man auf die Gäste aus Mürsbach. Nach der zuletzt so unnötigen Niederlage der Lauterer Elf gegen die TSG 05 Bamberg stand man gegen den Tabellendritten mächtig unter Zugzwang. Und die Partie begann für die Lauterer durchaus vielversprechend. Bereits in der dritten Spielminute traf Niklas Thomas aus gut 20 Metern den Innenpfosten, hier fehlte wie so oft zuletzt das nötige Quäntchen Glück zum Führungstreffer. Im direkten Gegenzug hingegen legte der Mürsbacher Streng das Spielgerät schön auf Imhof quer, der das Leder jedoch über die Querlatte setzte. In der Folge Mürsbach zwar mit mehr Ballbesitz und auch mehr Ballsicherheit in den eigenen Reihen, die klareren Tormöglichkeiten jedoch erspielte sich der Hausherr. In der 27. Spielminute verschätzte sich der Gästekeeper Schnapp bei einem Freistoß aus dem Halbfeld. Der Lauterer Auer konnte jedoch bei seinem Kopfball nicht genug Druck hinter den Ball bringen und köpfte knapp über das Gehäuse. In der 30. Minute war es der Lauterer Offensivmann Bernd Bäuerlein, der nach einem Eckball das Tor nur knapp verfehlte. Nur zwei Minuten später stand Bäuerlein dann erneut im Focus, als dieser von seinem Mitstreiter Schmitt schön freigespielt wurde, ein Mürsbacher Abwehrspieler jedoch in letzter Not klären konnte. In der 36. Minute dann zeigte sich die Kaltschnäuzigkeit der Gäste und deren Abschlussqualität. Nach einem Eckball konnte ein Lauterer Abwehrspieler den Ball nur mit der Brust direkt vor die Füße des Mürsbachers Hau klären. Dieser brauchte den Lauterer Keeper nur noch nach der Ecke zu fragen. Wieder einmal eingeschenktes Gegentor für die abstiegsbedrohten Lauterer in einer eigentlich starken Phase des Spiels. Symptomatisch dann auch die direkte Reaktion der Lauterer. Auer stand hierbei frei vor Gästetorwart Schnapp, anstatt jedoch selbst den Abschluss zu suchen, legte dieser nochmal auf Bäuerlein quer, der den Ball jedoch nicht verwerten konnte. So ging man aus Lauterer Sicht mit einem 0:1 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel dann ein etwas anderes Bild. Lauter zwar dennoch mit der ein oder anderen Torannäherung, jedoch nicht mehr mit der Galligkeit und Intensität der ersten Hälfte. So machte man den Gegner stark und ließ sich immer mehrhinten hineindrängen. Der eingewechselte Lurtz war es dann in der 76. Minute, der per abgefälschtem Kopfball zum 0:2 für die Gäste traf. Die Gegenwehr der Lautererschien nun gebrochen. In der 81. und 87. Minute erhöhten dann Lurtz per Foulelfmeter und Imhof noch auf 0:4 und zeigten der Heimelf so die Grenzen auf. Alles in allem ein verdienter, wenn auch etwas zu hoher Auswärtssieg für den VfL Mürsbach, der durchaus noch Ambitionen auf die Aufstiegsrelegation haben darf. Für die SpVgg Lauter hingegen nimmt die Seuchensaison mit unzähligen Verletzten kein Ende. Vielmehr gilt es jetzt in den letzten beiden Partien den direkten Abstieg abzuwenden.

Durch verpasste Chancen den Sieg verschenkt

Gegen die noch nicht gesicherte SpVgg Lauter begann Wacker erwartungsgemäß mit mehr Elan und erspielte sich über Timo Renk und Max Jerabek auch gleich zwei torgefährliche Situationen. Sehenswert dann der Spielzug bis in den Lauterer Strafraum (10.), der aber noch zur Ecke abgewehrt werden konnte. Die Hausherren drängten die Gäste in die eigene Hälfte, die aber massiv jeden Abschluss zu verhindern verstanden. Erst nach Vorarbeit von Max Jerabek und einem abgefangenen Verteidigungsabpraller konnte sich Gregor Hetzel reaktionsschnell durchsetzen und das überfällige 1:0 (20.) erzielen. Mit der weiter nach vorn orientierten Spielweise drängte Wacker vehement auf das zweite Tor. Max Böhm versuchte im Strafraum eine Schussposition zu erspielen (25.) und der mit seiner spielerischen Schnelligkeit durchgebrochene Timo Renk (32.) scheiterten an der einsatzstarken Lauterer Abwehr, die jeweils zur Ecke abwehren konnten und diese gefahrlos überstanden. Das Zusammenspiel von Renk mit Jerabek und dem abschließenden Zuspiel auf Hetzel (35.) hätte locker den Führungsausbau bedeuten können; der Kopfball flog aber übers Gästetor. Mit einem langen Superpass von Max Berndl auf Gregor Hetzel auf der rechten Seite (40.) verwehrte der Heber über Torwart und Tor eine sichere Chance. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff konnte noch der Lauterer Torhüter Hauptmann mit einer Blitzreaktion den Ball übers Torbugsieren und den knappen Rückstand für sein Team retten. Auch in der zweiten Hälfte behielt Wacker den Druck aufrecht, auch wenn jetzt öfter auch die Lauterer mit Kontern sich Luft verschafften und die Wackerabwehr forderten. Der glücklose Abschluss auf Heimelfseite setzte sich aber fort, als kurz nach Wiederbeginn Hetzel und Jerabek nicht die Abwehr erfolgreich bezwingen konnten. Nicht viel fehlte dann beim Gegenzug über Lauterns Markus Schnitzer (55.), dem erst unmittelbar vordem Einschuss ein Abwehrbein im Weg stand. Das Wackerteam blieb an diesem Tagweiter beim Abschluss ohne Fortune, denn auch Christoph Tippelt (57.) und Khalid Belmouden (68.) fanden nach guten Zuspielen einfach nicht den Weg ins Tor oderverpassten das Zuspiel im Strafraum (72.). Immer öfter versuchten jetzt auch die Gäste mit Gegendruck und verstärktem kämpferischen Einsatz zum Ausgleich zukommen. Eine Superchance dazu bekam nach einem zur Ecke abgewehrten Konter Lauterns Lang mit seinem Kopfball (65.), den der Bamberger Torhüter Patrick Lehner nur mit einer Glanzreaktion übers Tor lenken konnte. Nachdem die verzweifelten Bemühungen von Belmouden und nach Jerabek-Vorarbeit für Renkscheiterten oder von Torhüter Hauptmann entschärft wurden (72. und 85.), rächte sich nach alter Fußballweisheit das Auslassen der vielen Möglichkeiten, denn beim Durchzug von Markus Schnitzer in den Strafraum wurde das Eingrätschen vom guten aber beidseitig kleinlich pfeifenden Schiedsrichter mit Strafstoß geahndet, den Schnitzer selbst zum 1:1-Ausgleich verwandelte (86.). Trotz der Schlusshektik blieb es bei diesem Ergebnis und beide Seiten mussten sich letztendlich mit dem Unentschieden zufrieden geben, wobei die Heimelf aufgrund der gebotenen und verschenkten Möglichkeiten mit Sicherheit mehr enttäuscht war.

 

Verschenkte Punkte im Derby

Bei strahlendem Sonnenschein traf man am heutigen Spieltag im Lokalderby auf die Gäste der SG Reckendorf/Gerach. Der Gastgeber wollte nach der kleinen Serie mit drei Siegen in Folge eigentlich mit breiter Brust in die Partie gehen, mussten jedoch verletzungs- und krankheitsbedingt kurzfristig auf einige Stammspieler verzichten und so die taktische Ausrichtung anpassen. Die ersten 20 Minuten der Begegnung waren beiderseits eher verhalten. Man tastete sich gegenseitig ab. Niemand wollte einen Fehler machen. Torraumszenendaher beiderseits eher Mangelware. Die erste Torannäherung konnte die SG für sich verzeichnen, als Polak den Lauterer Keeper Hauptmann das erste Mal prüfte. In der33. Spielminute dann wurde den Lauterer ein Abspielfehler in der Hintermannschaft zum Verhängnis. Der SG-Spielertrainer Wolfschmidt kam letztlich aus gut 16 Metern zum Abschluss, dieser wurde dann vom Lauterer Innenverteidiger M. Helmschrott noch unglücklich und unhaltbar ins eigene Torabgefälscht. Die 0:1-Führung für die SG zwar somit glücklich, aber nicht unverdient. Bis dato hatte der Gast doch mehr Spielanteile und auch mehr Ballbesitz. In der 42.Minute dann der erste nennenswerte Torabschluss der Lauterer durch Schmitt, der aus gut 20 Metern von halbrechts kommend abzog. Gästekeeper Pflaum musste sich hier gewaltig strecken, um den Ausgleich zu verhindern. So ging es für die Gastgeber mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel dann ein etwas anderes Bild. Lauter kam besser aus der Kabine. Die SpVgg nun mit mehr Ballbesitz und auch mehr Offensivdrang. Das verdiente 1:1 fiel dennoch erst in der 70. Minute. Dennis Lang war es, der nacheinem Freistoß aus dem Halbfeld höher sprang als Gästekeeper Pflaum und so zum verdienten Ausgleich einköpfen konnte. In der 75. Minute dann war es erneut ein Standard, der zum vielumjubelten 2:1-Führungstreffer für die Lauterer Elf sorgte. Marc Helmschrott war es, der aus gut 25 Metern aufs Tor abzog. Gästetorwart Pflaum schien hiervon etwas überrascht und wohl auf dem falschen Fuß erwischt. Lauterhiernach in einer kurzen Drangphase, die SG hingegen schien kurzzeitig etwas von der Rolle. So hätte der sehr stark agierende Lauterer Niklas Thomas in der 78.Minute auf 3:1 erhöhen können, hier parierte jedoch Pflaum sehr stark. Anstatt jedoch das bis dato sehr gute Ergebnis zu verwalten und über die Zeit zubringen, spielte man aus Lauterer Sicht auf das dritte Tor. Und so lud man die Gäste zu Kontermöglichkeiten ein und musste in der 82. Minute durch einen sehenswerten und strammen Abschluss von Polak den 2:2-Ausgleich hin nehmen. Für Heimkeeper Hauptmann gab es hier nichts zu halten. Anders als in der 87.Spielminute, als Wolfschmidt aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, hier hielt Hauptmann sehr stark und verhinderte zunächst den Rückstand für seine Elf. In der92. Minute dann jedoch war er abermals machtlos, als man Meinert sträflich gewähren ließ und dieser zum 3:2 für die SG Reckendorf/Gerach traf. Insgesamt ein sehr unglücklicher und in Anbetracht der Tabellensituation mehr als schmerzhafter Punktverlust für die SpVgg. Ein Punkt wäre sicher auch verdient gewesen. Nun heißt es Mund abwischen und weitermachen, denn es gibt noch wichtige Punkte im Abstiegskampf zu vergeben.

Dennis Dotterweich nach Lauter: "Wieder in die Erfolgsspur kommen"

Nach der Trennung von Fred Gräf und der interimsmäßigen Übernahme von Marc Helmschrott und Philipp Zellmann bis Saisonende, steht nun fest, wer die SpVgg Lauter in der Saison 24/25 trainieren wird. Es ist der 25-jährige Dennis Dotterweich, der vom FC Oberhaid kommt.

Dort ist er nun bereits in der dritten Saison für die Zweite Mannschaft verantwortlich. In seiner ersten Spielzeit gelang der Kreisklassen-Aufstieg, in der zweiten der Klassenerhalt und auch heuer sieht es in dieser Hinsicht nicht schlecht aus. "Gute Truppe mit Potenzial" "Erst einmal", so der Sohn des Oberhaider Sportvorstandes Oli Dotterweich, "bin ich dankbar, dass mir der Verein und insbesondere mein Vater das Vertrauen geschenkt hat, so dass ich bei unserer Zweiten ins Trainergeschäft einsteigen konnte." Ein Vertrauen, das der aktuell noch verletzte Dennis Dotterweich zurückzahlen konnte. Nicht nur mit dem Aufstieg und dem Klassenerhalt, sondern auch mit der Etablierung der zweiten Mannschaft im Verein und in der Liga. "Grundsätzlich", gibt Dennis Dotterweich zu, "war es für mich keine leichte Entscheidung, meinen Heimatverein am Saisonende zu verlassen. Aber ich denke, es ist für mich die richtige Zeit, den nächsten Schritt zu gehen.", erklärt er. Und zwar hin zu einer Ersten Mannschaft. "Die Zweite Mannschaft hat bei uns ein hohes Standing im Verein, aber es ist halt trotzdem ein Unterschied, ob du eine Zweite oder eine Erste trainierst." Nach Lauter hat er nicht nur kurze Wege, sondern "ich kenne einige Akteure entweder von der Arbeit oder habe selbst schon mit ihnen zusammengespielt. Und auch bei den direkten Duellen hat man auf dem Feld und danach gemerkt, dass das gute Jungs sind.", wird die SpVgg für ihn kein absolutes Neuland sein. "Dazu steckt viel Potenzial in der Truppe, aufgrund des Verletzungspechs steht Lauter in der Tabelle leider schlechter da, als erwartet." So liegt die SpVgg zum Winter auf dem vorletzten Platz, einen Punkt hinter der Relegation und vier hinter dem rettenden Ufer.

"In die Erfolgsspur zurückkommen"

"Natürlich hoffe ich, dass Lauter die Klasse hält, aber auf meine Zusage hat das keinerlei Auswirkungen. Ich habe ja nicht einer bestimmten Liga meine Zusage gegeben, sondern einem Verein. Und von dem bin ich nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen absolut überzeugt.", so der künftige Spielertrainer. Unabhängig von der Ligen Zugehörigkeit wird es für ihn mit seinem künftigen Team darum gehen, "wieder mehr Spaß am Fußball zu haben, häufiger zu gewinnen und in die Erfolgsspur zurückzukehren. Egal in welcher Klasse."

"Jung, frisch, motiviert"

Lauters Sportlicher Leiter Frank Helmschrott ist "froh, dass uns Dennis seine Zusage gegeben hat. Er ist nicht nur ein guter Fußballer, sondern er leistet in Oberhaid gute Arbeit. Und er hat uns in den Gesprächen sofort durch seine Artüberzeugt.", so Helmschrott. Der Kontakt wurde über Johannes Spath hergestellt, der mit Dotterweich zusammen in Oberhaid in der Bezirksliga spielte. "Wir sind uns sehr sicher, dass das gut zusammenpasst.", ist der Sportliche Leiter überzeugt. Für die SpVgg Lauter geht es nun darum, alles in die Waagschale zu werfen, um die Liga zu halten. "Die Welt würde zwar bei einem Abstieg nicht untergehen und der Kader würde zusammenbleiben, aber wir werden alles daran setzten, auch in der kommenden Serie in der Kreisklasse zu sein.", so der 34-jährige Frank Helmschrott."Wir hatten leider extremes Verletzungspech und müssen nun in den restlichen Spielen auch mal unerwartete Punkte holen. Aber wir werden in der Vorbereitung Gas geben, hoffen, dass der eine oder andere Verletzte zurückkehrt - und vor allem kein weiterer dazukommt."

"Mit dem Klassenerhalt verabschieden"

Das direkte Duell gab es schon zwei Mal, aber auch beim FC Oberhaid 2 ist der Klassenerhalt noch nicht in Stein gemeißelt. Zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Schleuderplatz hat die Landesliga-Reserve aktuell in einer Liga, in der es in der zweiten Tabellenhälfte sehr eng zugeht. "Es ist für mich oberste Priorität, mich hiermit dem Klassenerhalt zu verabschieden.", so Dennis Dotterweich. "Es wird keine leichte Aufgabe, da zwei, drei Mann aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Dennoch: Wir sind grundsätzlich stark genug, die Klasse direkt zuhalten, wichtig wird sein, dass wir gut aus der Winterpause kommen.", weiß und hofft er. Umso mehr gilt das natürlich für Lauter, wohin Dennis Dotterweich sicher mit einem Auge schielen wird. Und so hofft er auf den Optimalfall, nämlich, dass er in 24/25 mit seinem künftigen gegen seinen Heimatverein antreten kann.

Verdienter Heimsieg im Kellerduell

Am heutigen Sonntag traf man bei widrigen äußeren Bedingungen auf den Tabellenletzten aus Zapfendorf. Beide Mannschaften waren durch ihre Ergebnisse der Vorwoche bestärkt und gewillt diesen Weg fortzusetzen. Die ersten 45 Minuten waren jedoch sehr ereignisarm. Nennenswerte Torraumszenen gab es auf beiden Seiten kaum zu verzeichnen. Insgesamt jedoch hatte der Gastgeber eine leichte Feldüberlegenheit mit einigen guten undgefährlichen Pässen in die Tiefe, die jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht denrichtigen Abnehmer finden wollten. Zapfendorf hingegen kam lediglich über weiteBälle oder Standartsituationen zu Torannäherungen. Die beste Gelegenheit hatte noch vor dem Seitenwechsel der LautererMittelfeldakteur Spath, der per Freistoß ins kurze Eck Gästekeeper Gunzelmannprüfte. Nach dem Seitenwechsel dann zeigte sich doch eine deutliche Überlegenheit derHeimelf, die aber dennoch bis zur 64. Minute warten musste, ehe Christoph Schmittper Foulelfmeter zum verdienten 1:0 traf. Zuvor wurde der sehr aktive Kevin Frankim 16er regelwidrig zu Fall gebracht. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Johannes Bontjes wares, der sich in der 68. Spielminute ein Herz fasste und durch einen Sonntagsschussaus gut 25 Metern zum 1:1 Ausgleich traf. Noch in der Vorrunde wäre dieswomöglich der Todesstoß für die SpVgg gewesen, nicht jedoch für die nach derWinterpause deutlich bissiger und williger auftretende Lauterer Elf. Man ließ zukeinem Zeitpunkt einen Zweifel daran, die 3 Punkte heute in Lauter behalten zuwollen und konnte auch von der Bank nochmals frisches Blut ins Spiel bringen. Sowar es der eingewechselte Dennis Lang der nach schönem Steckpass von Bäuerleinzum verdienten 2:1 einnetzte. Hiernach wurde das Spiel seitens der Gäste deutlichruppiger, was nicht weniger als 2 Zeitstrafen in den letzten 15 Minuten einbrachte,den Lauterern hingegen etwas Zeit von der Uhr nahm. In der 78. Minute dann stand erneut der Lauterer Stürmer Dennis Lang im Fokus,als dieser einen mustergültig vorgetragenen Konter am Ende jedoch nicht miteinem Tor krönen konnte und stattdessen das Leder verfehlte. In der 90. Minute dann hätte der ansonsten sehr starke Lauterer Christoph Schmittbesser das Leder noch einmal auf den mitgelaufenen Thomas Helmschrottquerlegen sollen, anstatt den Abschluss selbst zu suchen, dieser hätte nur noch insleere Tor einschieben müssen. So verblieb es beim hochverdienten 2:1 Heimsieg.Ein weiterer, wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Der 1. FC Bischberg noch im Winterschlaf

Nachdem man das Nachholspiel gegen die SpVgg Trunstadt verloren hatte, stand nun das zweite Spiel nach der Winterpause an. Vor dem ersten Heimspiel hatten sich die Bischberger viel vorgenommen. Man wollte direkt zu Beginn zeigen, dass die Gäste vergebens nach Bischberg gefahren sind. Dies ging allerdings ordentlich in die Hose. Die Gäste aus Lauter, die personell verändert waren im Vergleich zum Hinspiel als man noch mit 0:4 gewinnen konnte, legten mit einem Blitzstart los. Bereits in der 3. Minute konnte Christoph Schmitt die Gäste in Führung bringen. Die Bischberger waren geschockt und fanden in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Die zweiten Bälle landete immer wieder beim Gast, der verdient mit einer knappen Führung in die Pause ging. Nach der Pause plätscherte die Partie etwas vor sich hin ohne nennenswerteAktionen. Ein verunglückter Abwehrversuch landete erneut vor Christoph Schmitt,der zum 0:2 einschob. Die Reaktion der Heimmannschaft war jetzt allerdings gut und man kam besser insSpiel. Yannick Schrödel konnte zum 1:2 verkürzen. Danach trafen Lars Hümmer und der Spielertrainer der Bischberger DanielAnkenbrand mit einem Freistoß noch den Pfosten. Ein Tor von Thomas Ley wurdezurückgepfiffen wegen eines vorangegangenen Foulspiels. Aber auch der TW der Bischberger hatte einige gute Chancen vereitelt. Die Heimmannschaft musste immer mehr aufmachen und so konnte BerndBäuerlein in der Nachspielzeit mit einem schönen Lupfer den Deckel drauf machen. Am Ende verliert Bischberg zu Hause 1:3 und man muss sagen nicht unverdient. DieGäste präsentierten sich bissiger in den Zweikämpfen und wollten diesen Siegunbedingt. Die SpVgg Lauter hat damit den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzenwiederhergestellt und kann nächstes Wochenende gegen SV Zapfendorf weitereBigPoints im Abstiegskampf sammeln. Aber auch SV Zapfendorf hat überraschendgegen die SpVgg Trunstadt gewonnen und möchte sich auch noch nicht aufgeben. Für den 1.FC Bischberg geht der Blick jetzt nach unten in der Tabelle. Wichtig ist esjetzt die Sinne zu schärfen und im nächsten Spiel gegen den FC Oberhaid 2 eineReaktion zu zeigen, denn mit dieser Leistung waren die Fans nicht zufrieden.

Wichtiger Derbysieg vor der Winterpause

Am letzten Spieltag vor der Winterpause empfing der TSV Staffelbach die SpVgg Lauter zum Derby. Die Heimelf hatte sich für das Spiel viel vorgenommen und war von Beginn an hellwach. Bereits nach drei Minuten konnte der TSV durch M. Schwarzmann mit 1:0 in Führung gehen. Die Führung hielt jedoch nicht lange und die Gäste konnten durch T. Helmschrott nach sieben Minuten zum 1:1 ausgleichen. Der TSV ließ sich von diesem Rückschlag nicht beeindrucken, versuchte weiterhin sein Spiel durchzuziehen und konnte durch M. Schwarzmann in der 14. und 15. Minute den Spielstand auf 3:1 erhöhen. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte beschränkte sich der TSV Staffelbach auf das Verwalten des Ergebnisses und hatte das Spielgeschehen weitestgehend unter Kontrolle. Es wurden noch einige Chancen liegen gelassen bis J. Schels in der 82. Minute auf 4:1 erhöhte. Wir wünschen den Gästen der SpVgg Lauter weiterhin eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison. Der TSV Staffelbach bedankt sich bei allen Zuschauern, Unterstützern, Unterstützung. Wir wünschen schon einmal eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2024.

Punkt für beide zu wenig

Gegen die SpVgg Lauter war es für die Landesliga-Reserve im Vorfeld ein Do-ordie-Spiel. Wenn du gewinnst, setzt du dich von den Relegationsrängen ein wenig ab, wenn du verlierst, steckst du mitten im Abstiegskampf drin. Von Beginn an hat man deshalb ein wenig die Nervosität in dieser wichtigen Partie angemerkt. Dazu war der Untergrund natürlich auch nicht einfach zu bespielen, so war es weitgehend ein Spiel, das von Zweikämpfen geprägt viel im Mittelfeld stattfand. Die Lauterer sind dann nach einer halben Stunde zur ersten echten Torchance der Partie gekommen, indem sie sich gut durchkombinierten und Bernd Bäuerlein zur Führung abschloss. Wichtig dann für die Gastgeber, dass Tobias Beck nach einer sehr schönen Aktion den Ausgleich besorgte. Im zweiten Durchgang ließ der Gast ein wenig nach und der FCO 2 hatte viel Ballbesitz. Allerdings schaffte es der Gastgeber nicht, aus diesem
Ballbesitz etwas zu entwickeln. Früh die Bälle erobert, den Gegner hinten rein gedrückt - aber eben leider kaum zu Torraumszenen gekommen. Und so hätte zwar der FCO 2 den Sieg wohl einen Tick mehr verdient, musste sich am Ende aber mit einem Remis begnügen - das dennoch insgesamt in Ordnung geht und für beide Mannschaften zu wenig ist.

Lauter holt wichtige 3 Punkte

Am heutigen Spieltag traf man mit dem TSV Ebensfeld auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Auf Grund der Tabellenkonstellation waren beide Teams auf Punkte angewiesen und daher sicher top motiviert. Der Gastgeber kam gut in die Partie und konnte bereits in der 8. Minute durch Jannik Lorber in Führung gehen. Zuvor konnte der Ebensfelder Keeper einen Kopfball aus kurzer Distanz nur abklatschen, die Vorarbeit leistete B. Bäuerlein. In der 10. Minute dann das erste Lebenszeichen der Gäste. Brosig war es, der im Lauterer 16er freigespielt wurde und das Leder nur um Haaresbreite am langen Eck vorbeischob. In der 25. Spielminute dann wurde es erneut gefährlich für die Lauterer Hintermannschaft. Der Ebensfelder Elflein wurde durch ein schönes Anspiel auf die Riese geschickt und konnte im letzten Moment nur noch durch eine hervorragende Abwehraktion des Lauterer Schlussmanns Auer gestoppt werden. Spätestens nach einem weiteren Lattentreffer der Ebensfelder in der 30. Minute musste man aus Lauterer Sicht von einer glücklichen Führung sprechen. Einzig Christoph Schmitt hätte vor der Halbzeitpause noch die Gelegenheit gehabt, die Führung für seine Elf auszubauen, verzog jedoch letztlich deutlich. Nach dem Seitenwechsel folgte die Antwort der Ebensfelder Gäste prompt. In der 49. Minute traf Müller zum verdienten Ausgleich. Lauter gab sich jedoch nicht auf und blieb trotz des Rückschlags kampfstark und laufbereit. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit weiteren guten Möglichkeiten, jedoch auch diversen strittigen Schirinetscheidungen auf beiden Seiten. Der „Lucky Punch“ gelang letztlich jedoch den Gastgebern. Hier machte sich die Einwechslung des lange verletzten Dennis Lang im Sturm bemerkbar, der deutlich mehr Fahrt in die Lauterer Offensivaktionen brachte und durch seine Vorarbeit auch den Weg für das verdiente 2:1 durch C. Schmitt ebnete. Insgesamt phasenweise eine durchwachsene Kreisklassenpartie. Am Ende blieben die Punkte jedoch auf Grund der etwas engagierteren und letztlich auch effektiveren Spielweise der Gastgeber an diesem Spieltag verdient in Lauter.

Verdiente 0:5-Klatsche für die SpVgg Lauter

Am heutigen Sonntag traf man bei regnerisch trüben äußeren Bedingungen auf die Gäste aus Trunstadt. Diese hatten zuletzt einen mehr als beachtlichen Lauf und waren demnach klarer Favorit der Partie. Dieser Favoritenrolle sollten sie auch gerecht werden. Kurzum, die Tore für Trunstadt erzielten: 17. Minute Dayan, 22. Minute Marechal, 44. Minute Marechal, 49. Minute Kundmüller und 54. Minute Düring. Die SpVgg Lauter war den Gästen an diesem Tag mit Ausnahme einer guten Torgelegenheit in der sechsten Spielminute um Klassen unterlegen. Hinzu kam die insgesamt gesehen wohl schwächste Saisonleistung. Der traurige Tabellenstand am Ende des Spieltages ist lediglich ein Spiegelbild dieser Tagesleistung. Trunstadt hingegen klarer Favorit auf den Aufstieg und nach Analyse von Hin- und Rückspiel die mit Abstand stärkste Mannschaft der KK1. In Lauter hingegen heißt es Mund abwischen und weitermachen. Es folgen drei wichtige Partien, aus denen es unbedingt das Maximum herauszuholen gilt.

Kerwassieg zum Rückrundenauftakt

Am heutigen Spieltag hatte man die SpVgg Lauter an der Kerwa zu Gast im Waldstadion. Die Anfangsphase gehörte den Hausherren so gab es alle paar Minuten ein Großchancen. Zuerst konnte Spielertrainer Michael Wernsdorfer eine Ecke von Markus Wernsdorfer nicht ins Tor bugsieren, nur fünf Minuten später war es ein Schuss von Lukas Wernsdorfer den Gästetorwart Tim Hauptmann gerade noch am kurzen Pfosten vorbei gelenkt wurde. Die anschließende Ecke konnte Mario Then nicht druckvoll genug auf das Tor köpfen. In der 21 Spielminute köpfte
Julian Zweier eine Flanke von Ralf Müllich an die Latte. Nach einer halben Stunde die erste Chance der Gäste als der Ball im Spielaufbau verloren wurde und Christoph Schmitt beinahe alleine auf Heimkeeper Mathis Bücking laufen konnte und im letzten Moment noch von der SG Abwehr gestört werden konnte, seinen Abschluss konnte Mathis Bücking halten. In der 33. Spielminute setzte sich Tobias Köhler gut über die linke Seite durch und spielte den Ball quer in den Strafraum und fand leider keinen Abnehmer. Kurz vor der Halbzeit hatten die Gäste noch einen Freistoß welche Mathis Bücking durch die Hände zur Ecke glitt, Diese brachte allerdings nichts ein. So ging es mit einem für die Gäste schmeichelhaften 0:0 in die Halbzeit. In der 49 Spielminute konnte Gästekeeper Tim Hauptmann einen Freistoß von Spielertrainer Michael Wernsdorfer nur nach vorne abprallen lassen, Julian Zweier stand goldrichtig aber konnte den Ball nicht im Tor unterbingen. In der 55. Spielminute entschied der unaufgeregte Schiedsrichter Frank Eigl auf ein Handspiel der Gästeabwehr, der beschuldigte Spieler stand hierbei auf der Strafraumgrenze und es wurde aber auf Freistoß entschieden. Der Freistoß getreten von Michael Wernsdorfer schlug im Torwarteck ein. Kurz darauf konnte sich SG Kapitän Mario Then über rechts auf die Grundlinie durchspielen und den Ball auf den einlaufenden Tobias Köhler quer legen, dessen Schuss wurde im letzten Augenblick von einem Gästeabwehrspieler per Grätsche zur Ecke geklärt. Danach das 2:0 für die SG als sich Johannes Ries den Ball auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler erlaufen konnte und den ebenfalls eingewechselten Daniel Kruspel mustergültig bediente. Nur zwei Zeigerumdrehungen später setzte Michael Wernsdorfer eine Freistoßgranate aus 35 an die Latte von wo aus der Ball wieder zurück ins Feld sprang. Man merkte den Gästen zu dem Zeitpunkt an das ihnen diese Spiel extrem Kraft gekostet hat. Dennoch hatte Christoph Schmitt in der 77 Spielminuten nach einer Ecke die Chance den Anschlusstreffer zu erzielen, wurde aber im letzten Augenblick von Lukas Wernsdorfer geblockt. Zehn Minuten vor Schluss ließ Felix Reuß auf der linken Strafraumseite zwei Verteidiger stehen sein Schuss oder Querpass ging jedoch rechts am Pfosten vorbei. In der 84. Spielminute dann doch noch der Anschlusstreffer der Gäste als ein Freistoß aus dem Halbfeld von Marc Helmschrott in den Strafraum geflankt wurde und Mathis Bücking den Ball nach rechts abprallen ließ eeilte Niklas Thomas herbei und schoss den Ball in die Maschen. Jetzt stand ein Spiel das vom Spielverlauf her nie so knapp hätte werden dürfen nochmal hektisch und knapp, die Gäste warfen nochmals alles nach vorne und versuchten bei Standarts ihr Glück. Zum Glück für die Hausherren passierte hier nichts weiter und es konnte ein 2:1 Kerwassieg gefeiert werden.

Glanzlos aber verdient

Am heutigen Spieltag traf man im Derby auf den Lokalrivalen des RSC Oberhaid.
Mit nur vier Punkten aus den vergangenen fünf Partien, waren die Gäste hierbei sicher bestrebt, aus ihrem leichten Formtief wieder herauszufinden. Dies galt es seitens der SpVgg Lauter zu verhindern, sofern man den Anschluss an die Tabellenmitte nicht verlieren wollte. Die drei Punkte sollten also zwingend in Lauter bleiben, so das ausgelobte Tagesziel von Interimstrainer Marc Helmschrott. In der ersten halben Stunde ließen es beide Teams jedoch recht verhalten angehen. Chancen waren zunächst Mangelwahre, ehe C. Schmitt in der 30. Spielminute erstmals Gästekeeper Dorsch prüfte. Dieser konnte jedoch per Fuß abwehren. Den folgenden Nachschuss konnte wiederum der Lauterer Spath nicht verwerten. In der 36. Minute dann das erste Lebenszeichen aus dem RSC-Sturm. Nach einer scharfen Hereingabe kam Krappweis im 16er gefährlich zum Kopfball, welcher das Lauterer Gehäuse nur um einen guten halben Meter verfehlte. Die größte Möglichkeit der ersten Hälfte jedoch hatte ebenfalls Krappweis in der 39. Minute. Zuvor behinderten sich zwei Lauterer Abwehrspieler gegenseitig, sodass dieser nahezu im Alleingang auf Torwart Auer zulief. Dieser parierte jedoch hervorragend mit dem Fuß und hielt so die Null für seine Elf fest. Nach dem Seitenwechsel dann gelang dem zur Halbzeit eingewechselten C. Auer prompt der Führungstreffer zum 1:0 für Lauter. Mit seinem zweiten Ballkontakt im Spiel verwertete er eine schöne Hereingabe von Bäuerlein mustergültig und brachte so seine Farben in Führung. In der 49. Minute dann hätte auf Oberhaider Seite ebenfalls ein eingewechselter direkt die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer gehabt. Deuerling traf jedoch nach einer Freistoßhereingabe von Schuster lediglich den Außenpfosten. Lauter hier im Glück. In der Folge hatten beide Teams mehrere gute Torgelegenheiten, waren jedoch im Abschluss jeweils zu harmlos oder zu zögerlich. Gerade während einer Überzahlphase des RSC auf Grund einer Zeitstrafe für den Lauterer Weinert war es dann C. Schmitt, der die Führung der Heimelf per Fallrückzieher vielumjubelt auf 2:0 ausbaute. Hierbei blieb es am Ende auch. Drei wichtige Punkte im Abstiegskampf für die Lauterer, während der RSC an diesem Spieltag sicher auch mit seiner Chancenverwertung haderte.

Kerwasieg!

Lauter kam mit breiter Brust und deutlich verbesserter Form zum Kirchweihspiel nach Mürsbach. Mürsbach hatte dagegen nach der verdienten Auswärtsniederlage in Trunstadt mit Verletzungssorgen zu kämpfen. So wurde den ca. 210 Zuschauern eine ausgeglichene und spannende Partie geboten. Für den ersten Aufreger sorgte C. Schmitt, als sein Gegenspieler in der Abwehr über den Ball schlug und Schmitt in Richtung Keeper Schnapp marschierte. Sein Schuss ging jedoch kläglich vorbei. Zehn Minuten später machte es Spielertrainer Imhof besser, als ihn ein langer Ball von Schirmer zu einem Laufduell brachte. Imhof setzte sich durch, verschaffte sich einige Meter Platz und schloss zum 1:0 in der 23. Minute ab. Lauter war nach dem Tor sichtlich geschockt und musste durch einen Foulelfmeter an Imhof nur wenige Minuten später bereits das zweite Gegentor schlucken. T. Lurtz versenkte das Leder unhaltbar zum 2:0 in der 29. Spielminute. Nach der Pause kamen die Gäste gestärkt aus der Kabine und kamen durch Hermann in der 49. Minute zum 2:1-Anschlusstreffer. Danach hatte abermals C. Schmitt eine Großchance zum Ausgleich. Schmitt setzte sich gegen die VfL-Abwehr durch und lupfte die Kugel frei vor Schnapp neben das Mürsbacher Tor. In der 65. Spielminute machte dann Imhof den Sack zu und baute die Führung seiner Mannschaft nach einer Ecke von T. Lurtz auf 3:1 aus. Danach verwaltete der VfL das Ergebnis und brachte die drei Punkte zur Freude aller Mürsbacher nach Hause, um danach ausgiebig Kerwa feiern zu können.

SpVgg Lauter mit verdientem Heimsieg

Auch am heutigen Spieltag galt es für die SpVgg Lauter gegen einen direkten Tabellennachbarn unbedingt zu punkten. Ein Heimsieg war das ausgelobte Tagesziel. Und dies versuchte die Elf rund um Interimstrainer Marc Helmschrott auch von Beginn an umzusetzen. Die SpVgg war vom Anpfiff an hellwach und kam gut in die Zweikämpfe. Die TSG konnte in den ersten 45 Minuten, mit Ausnahme eines Freistoßes aus gut 35 Metern, hingegen keine nennenswerten Torgelegenheiten für sich verbuchen. Lauter dagegen kam immer wieder auch über den Neuzugang Markus Schnitzer gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Er war es auch, der nach gut acht Minuten einen Freistoß aus ca. 20 Metern haarscharf neben das Gehäuse der TSG setzte. Nur kurz darauf wurde die SpVgg erneut durch einen Standard gefährlich. Ein hervorragend von Spath getretener Freistoß aus gut 17 Metern hätte sicherlich bei so manchem Keeper der KK1 im Netz gezappelt, nicht jedoch bei Fabian Speidel, der herausragend parierte und so die frühe Führung der Gastgeber verhinderte. Nur eine Minute später wurde der Lauterer Jannik Lorber gut von Markus Schnitzer im Strafraum der TSG angespielt, jagte das Leder jedoch über die Querlatte. Die Führung für Lauter zu diesem Zeitpunkt längst überfällig. In der 25. Spielminute dann fasste sich Christoph Schmitt ein Herz, schnappte sich nach einem Querschläger der TSG im Mittelfeld das Spielgerät, umkurvte Keeper Speidel und traf zum verdienten 1:0 für seine Elf. In der 40. Minute dann die erste nennenswerte Torannäherung der Gäste durch besagten Freistoß aus 35 Metern. Im direkten Gegenzug jedoch hätte Stefan Helmschrott per Alleingang auf das TSGGehäuse zum 2:0 erhöhen können, scheiterte aber am erneut stark parierenden Gästekeeper. Nach dem Seitenwechsel fand die SpVgg jedoch nicht mehr zu alter Spielstärke zurück. Zu viele lange Bälle, zu ungenaues Passspiel, zu viele falsche Entscheidungen. Sicherlich hing dies auch mit dem ein oder anderen verletzungsbedingten Wechsel zusammen. So erstarkte die ansonsten gefahrlos agierende TSG in der zweiten Hälfte nochmals, ohne jedoch etwas Zwingendes herauszuspielen. Strafraumszenen waren jedenfalls auf beiden Seiten in der zweiten Hälfte Mangelware. So blieb es beim letztlich verdienten 1:0-Heimsieg für die SpVgg Lauter. Für die kommende Partie gegen Mürsbach wird man jedoch noch eine Schippe oben drauf legen müssen.

Verdienter Heimdreier für Lauter

Am heutigen Spieltag traf man auf die Elf von Mirco Blum vom FC Wacker Bamberg. Angesichts der Tabellenkonstellation waren die Rollen auf dem Papier klar verteilt und Wacker klarer Favorit. Dies spiegelte sich auch prompt in den ersten 20 Minuten wieder. Wacker war hier die klar tonangebende Mannschaft und mit ihren quirligen Einzelspielern ständig gefährlich. Belmouden Khalid war es dann, der nach 14 gespielten Minuten per sattem Flachschuss aus gut 25 Metern zum verdienten 0:1 einnetzte. Die SpVgg ließ dem Gegner in dieser Spielphase zu viele Freiräume und agierte viel zu passiv in den Zweikämpfen. Auch fehlte teils die Ordnung im Spiel. Dies sollte sich jedoch in der Folge ändern. Lauter gelang es, die entscheidenden Akteure auf Wackerer Seite gut in den Griff zu bekommen und erspielte sich nach vorne mehr und mehr eigene Tormöglichkeiten. Jannik Lorber war es dann, der nach schöner Vorlage von Spath das Leder über den haurauseilenden Keeper Lehner hob und zum verdienten 1:1-Ausgleich traf. In der 33. Spielminute dann jedoch Glück für die Gastgeber, als erneut der starke Belmouden sträflich allein gelassen wurde, das Leder letztlich jedoch aus zu spitzem Winkel nicht in die Maschen setzen konnte. In der 36. Minute folgte dann ein schön vorgetragener Spielzug der Gastgeber. Klaus Hertlein steckte hierbei den Ball auf Christoph Schmitt durch, der den Keeper umspielte und lässig zur 2:1-Führung traf. In der 40. Minute hatte Gregor Hetzel für seine Elf den Ausgleich auf dem Fuß, traf jedoch nur den Pfosten. So nahm die SpVgg letztlich etwas glücklich die 2:1-Führung mit in die Pause. In der zweiten Hälfte dann ließen die Gastgeber kaum mehr etwas anbrennen. In der 58. Minute hätte sogar der gute Jannik Lorber noch das 3:1 erzielen müssen, schoss jedoch aus kurzer Distanz den Keeper an. Auch hatte Wacker in der ein oder anderen Situation Glück, dass der erfahrene Schiedsrichter nicht auf Strafstoß entschied oder etwa in der 75. Minute nach Foulspiel am Lauter Lukas Schöpplein wegen Notbremse den Roten Karton zückte. Alles in allem ein verdienter Heimsieg für die SpVgg, das Ergebnis einer kämpferisch sehr guten Mannschaftsleistung und hoffentlich gleichsam auch der Auftakt für bessere Zeiten in Lauter ist.

Derbysieg am Kirchweihsonntag

Es war definitiv angerichtet in Reckendorf: Am Kirchweihsonntag empfing die heimische SG Reckendorf/Gerach die SpVgg Lauter zum Derby. Natürlich wollte die SG die drei Punkte unbedingt in Reckendorf lassen, um im Nachgang den Abend mit Alleinunterhalter Gert Backert auch vollends feuchtfröhlich genießen zu können. Wie schon am Donnerstag erwischte die SG auch am Sonntag den besseren Start in die Partie und ließ vom Start weg keinen Zweifel aufkommen, dass man auf Sieg spielte. Die Ammon/Wolfschmidt-Elf erspielte sich nach schöner Ballstafette bereits nach fünf Minuten eine gute Chance, doch konnte diese leider nicht im Tor untergebracht werden. Keine fünf Zeigerumdrehungen später war es aber soweit: Hegenwald wurde durch Gerigk freigespielt und vollstreckte eiskalt. Die Führung gab der Heimelf noch mehr Auftrieb und streckenweise wurde den zahlreichen Zuschauern guter Kreisklassen-Fußball geboten. Wiederum war es Hegenwald, der mit einem tollen Abschluss im 16er das Ergebnis auf 2:0 stellte. Lauter in der Folge mit etwas mehr Zug zum Tor, doch konnten Distanzschüsse von Spath und Bäuerlein von Heimkeeper Pflaum entschärft werden. In der 41. Minute dann der Aufreger der Begegnung: Der eigentlich nicht als „Rowdy“ bekannte Jonas Cron wurde nach seinem zweiten Foulspiel von Schiedsrichter Dippold mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt. In Zeiten von der wieder eingeführten Zeitstrafe eine harte, aber wohl dennoch vertretbare Entscheidung. Die zweite Hälfte ist dann im Grunde schnell erzählt: Lauter drückte auf das Heimtor, die SG stand mit einem Mann weniger und der Führung im Rücken tief in der eigenen Hälfte, konzentrierte sich aufs Verteidigen und versuchte über schnelle Vorstöße gefährlich zu bleiben. Die größte Lauterer Chance hatte Lorber nach einem Standard, dieser verpasste die scharfe Hereingabe aber denkbar knapp. Gegen Ende der Partie hätte die SG das Ergebnis dann noch erhöhen können, allerdings konnten gute Gelegenheiten nicht in Zählbares umgemünzt werden. Mit dem Schlusspfiff war auch die Rivalität schnell vergessen und beide Teams gönnten sich in super Kirchweih-Atmosphäre gemeinsam das ein oder andere Maß Bier.

Das war gar nichts!

Der SVZ hatte am warmen Sonntag die SpVgg Lauter zu Gast. Die ersten zehn Minuten gehörte auch ganz klar dem SVZ, mehrere Abschlüssen und ein Eins-gegen-Eins gegen den Keeper der Lauterer wurden allerdings nicht genutzt. Doch nach der ersten Trinkpause der SVZ wie ausgewechselt. Schlechtes Passspiel, keine Bewegung, überhastete Ballaktionen und viele Unstimmigkeiten prägten das Spiel der Zapfendorfer. So passierte dann auch das 0:1 kurz vor der Halbzeit, bei dem der Gästestürmer Keeper Gunzelmann keine Chance ließ. In der zweiten Halbzeit dann das gleiche Bild. Zapfendorf wusste mit dem Ball wenig anzufangen und die Gäste beruhten sich immer wieder auf gefährliche Konter. Doch bis auf einen Gäste-Distanzschuss gegen den Querbalken und einer vereitelten Chance durch Keeper Gunzelmann kam nichts Gefährliches mehr in Hälfte zwei. So muss man am Ende den Gästen zum ersten Dreier in dieser Serie gratulieren und die Heimelf muss nun am nächsten Samstag alle Kräfte bündeln, um den ersten Sieg einzufahren.

Topspiel der Woche: Staffelbach bringt Sieg über die Zeit

Vor ca. 100 Zuschauern setzte sich der TSV Staffelbach knapp, aber verdient bei extrem ersatzgeschwächten Lauterer durch. Nach 0:2-Rückstand warfen die Gastgeber in den letzten 20 Minuten alles nach vorne, aber zu mehr als zum Anschluss reichte es nicht mehr. Staffelbach hat damit Anschluss ans Mittelfeld, während Lauter weiter auf den ersten Sieg wartet. "So etwas habe ich noch nie erlebt.", sprach SpVgg-Trainer Fred Gräf die zwölf Stamm- bzw. Kaderspieler umfassende Ausfallliste der Lauterer an, die durch Verletzungen, Urlauber oder Rotsperren zustande kam. Die Gastgeber kratzten alles zusammen, was noch da war und liefen mit einer zusammengewürfelten Truppe aus Erst-, Zweit- und AH-Mannschafts-Spielern und solchen, die schon länger nicht mehr auf dem Platz standen, auf. "Wir treten heute wirklich mit dem aller letzten Aufgebot an und werden dementsprechend erst einmal versuchen, defensiv kompakt zu stehen, die Räume eng zu machen und in die Zweikämpfe zu kommen." Im Gegensatz zu Lauter hatte Staffelbach mit Spielertrainer Damian Schardig "die personelle Durststrecke überwunden, wir haben heute volle Kapelle und 19 Mann dabei.", erklärte er vor der Partie. Und zeigte sich optimistisch: "Wir wollen heute raus aus der Krise!" Allerdings traten auch die Gäste nach drei Niederlagen - die letzte mit 1:7 beim FCO 2 - nicht mit überbordendem Selbstvertrauen an. Die Heimelf begann wie angekündigt tiefstehend und abwartend mit dem Ziel, die Null so lange wie möglich zu halten. Staffelbach dagegen sofort offensiv und mit ein, zwei Abschlüssen, die aber noch keine Gefahr brachten. Die Viktoria lief hoch an und ging früh in die Balleroberung und suchte nach Ballgewinnen sofort die Tiefe. Damit hatten die Lauterer anfangs ihre Probleme, kamen dann aber besser in ihre Ordnung. Die erste richtig dicke Chance hatte dann der schnelle Max Schwarzmann, der über rechts in den Sechzehner eindrang, aber seinen Schuss wehrte Tim Hauptmann zur Ecke ab. Bei eigenem Ballbesitz ging Lauter kein großes Risiko, so dass eher zögerlich nachgerückt wurde, auch, wenn der einsatzfreudige Bernd Bäuerlein in vorderster Front einmal Bälle festmachen konnte. So waren Offensivaktionen lediglich über Versuche aus der Distanz wahrzunehmen, die allerdings keine Gefahr für das Tor von Leon Zippel darstellten. Aber darum ging es der Heimelf in dieser Phase überhaupt nicht. Sie wollten und mussten Zeit von der Uhr nehmen und auf dem Weg dorthin Körner sparen. Das gelang und so hatte Staffelbach zwar deutlich mehr Ballbesitz, aber entscheidend durch kam die Mannschaft von Damian Schardig noch nicht. Erst nach einer halben Stunde war es wieder der auffällige Max Schwarzmann, der nach einer Flanke von Sebastian Vogel einen Kopfball gegen die Laufrichtung von Keeper Hauptmann absetzte - aber im langen Eck stand ein Verteidiger und klärte in höchster Not. Kurz darauf war allerdings der Bann gebrochen und die Gäste gingen in Führung. Durch ein Tor, das zwar stark von Max Schwarzmann gemacht wurde, aber in doppelter Hinsicht vermeidbar war. Als er von links nach innen zog, hatten drei Lauterer die Gelegenheit, seinen Antritt zu stoppen, verpassten aber die Gelegenheit zu einem taktischen Foul. Und so zog Schwarzmann auf dem nassen Rasen und aus etwa 20 Metern ab. Weil Tim Hauptmann bei seinem Zwischenschritt wegrutschte, ging der Flachschuss in die Maschen. Die Gäste, bei denen der Torschütze dann verletzt raus musste, stellten sich nun einen Tick tiefer, so dass Lauter bis zur Pause mehr Ballbesitz hatte. Aber in Räumen, die den Staffelbachern nicht weh taten. Mit der knappen Gästeführung ging es in die Kabinen. "Nach der Pause haben wir noch komplett geschlafen.", beschrieb Kapitän Philipp Zellmann die ersten Minuten nach Wiederbeginn. Denn kurz nachdem Schiedsrichter Kabitz wieder angepfiffen hatte, stand es auch schon 0:2. Gegen noch unsortierte Lauterer setzte sich Matthias Reuss bis zur Grundlinie durch, im Zentrum traf einer der eingelaufenen Mitspieler den Ball nicht voll - aber Michael Stetson stand richtig und drückte den Ball über die Linie. Christian Beierlieb durfte nach einer Grititz-Ecke dann aus fünf Metern frei köpfen, setzte den Ball aber daneben. In dieser Phase hätte das Spiel für Lauter bereits flöten gehen können. Ging es aber nicht, "weil wir den Deckel nicht drauf machten.", wusste GästeSpielertrainer Schardig nach der Partie. Die war so noch offen, das Geschehen beruhigte sich aber in den nächsten Minuten, bis Tim Hauptmann nach etwas mehr als einer Stunde den 20-Meter-Schuss von Michael Stetson zur Ecke lenken musste. Insgesamt aber ruhten sich die Staffelbacher im gleichen Maße auf ihrer Führung aus, wie die Lauterer nun mutiger und offensiver wurden. Der eingewechselte Thomas Helmschrott, der eigentlich seine Karriere längst beendet hat und in der Not aushalf, brachte nochmal viel Schwung und mehr Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte. Er setzte eine Viertelstunde vor Schluss den Ball volley drüber, dazu verpasste Lukas Schöpplein das lange Eck nur knapp. Komplett offen war das Spiel wieder, als der Heimelf in der 83. Minute das 1:2 gelang. Einen Freistoß von Lukas Schöpplein aus dem Halbfeld verlängerte Thomas Helmschrott vor dem herauskommenden Keeper Leon Zippel per Kopf in die Maschen. Lauter um den willigen Bernd Bäuerlein versuchte nochmal alles, aber einem Kopfball von Niklas Thomas fehlte der Druck. Auf der Gegenseite hätten die Gäste in der 90. Minute bei einem Konter alles klar machen müssen - aber der Abschluss von Manuel Pühl ging um Zentimeter vorbei. So blieb es bis zur letzten Sekunde spannend - aber hüben wie drüben passierte nichts mehr. Aufgrund des höheren Ballbesitzes und der Mehrzahl an Chancen ist der Sieg für Staffelbach verdient. Sie bespielten über zweieinhalb Halbzeiten den tiefstehenden Gegner, ließen selbst kaum etwas zu und führten verdient und vermeintlich sicher. Dann allerdings stellten sie das Fußballspielen ein und wollten die Partie locker über die Zeit bringen. Das ließen die Lauterer aber nicht zu, weil sie in diesen letzten 20 Minuten nochmal richtig Gas gaben und Druck machten. Zum Anschluss reichte es, zum Ausgleich nicht mehr. Die Staffelbacher freuten sich am Ende über verdiente drei Punkte, die Lauterer konnten sich zumindest damit trösten, angesichts der personellen Umstände viel aus ihren Möglichkeiten gemacht, den Matchplan gut umgesetzt und bis zum Schluss alles versucht zu haben. Auch, wenn es schlussendlich nichts Zählbares gab.

STIMMEN ZUM SPIEL

Damian Scharding(Spielertrainer TSV Staffelbach)
"Wir haben das 70 Minuten gut gemacht, haben unser Spiel gut durchgebracht und verdient geführt. Dann haben wir zum einen den Sack nicht zugemacht und vor allem haben wir aufgehört, Fußball zu spielen, deshalb wurde es hinten raus nochmal knapp. Aber egal, wichtig war der Sieg, egal wie. "
Fred Gräf (Spielertrainer SpVgg Lauter)
"Wir mussten heute aufgrund der zahlreichen Ausfälle und vielen, die nicht voll im Training stehen, abwartend beginnen. Zum Schluss haben wir dann nochmal gut Druck und den Anschluss gemacht, sind für unseren Einsatz, unsere Einstellung und unseren Kampf aber leider nicht belohnt worden. "
Philipp Zellmann (Kapitän SpVgg Lauter)
"Glückwunsch an Staffelbach, ihr Sieg ist verdient. Wir haben uns bewusst heute mehr auf das Reagieren konzentriert, uns fehlen zur Zeit einfach zu viele Leistungsträger. Aber mit unserer Rumpftruppe haben wir heute sehr gut gekämpft. Leider haben wir zu leichte Gegentore bekommen, beim zweiten nach der Pause haben wir geschlafen. Aber wir haben in den letzten 20 Minuten nochmal alles rausgehauen, sind zurückgekommen - aber dafür leider nicht belohnt worden!"

Offener Schlagabtausch in Lauter

Unter herbstlichen Bedingungen traf man am heutigen Spieltag auf den direkten Nachbarn und Lokalrivalen des 1. FC Oberhaid 2. Beide Teams konnten mit ihrer Ausbeute der ersten drei Spiele sicher nicht zufrieden sein. Aus Lauterer Sicht sollte zu Hause nun unbedingt der erste Dreier eingefahren werden, auch um positive Stimmung mit in das anstehende Kirchweihwochenende nehmen zu können. Dies sollte in den ersten 20 Minuten auch durchaus gelingen. Bernd Bäuerlein und Christian Auer waren es, die in der achten und neunten Spielminute für die frühe 2:0-Führung der SpVgg sorgten. Zu diesem Zeitpunkt konnte Oberhaid keinerlei Akzente setzen und Lauter war Herr des Geschehens. Umso ärgerlicher, dass man in der 20. Spielminute durch inkonsequentes Verteidigen den Ball nicht vernünftig aus der Gefahrenzone klären, und somit Öztürk aus gut 20 Metern das Leder zum 2:1-Anschlussttreffer in die Maschen setzen konnte. Nur eine Minute später hätte Christian Auer eigentlich im direkten Gegenzug auf 3:1 erhöhen müssen. Sein Abschluss jedoch zu schwach und unplatziert direkt in die Arme des Oberhaider Keepers Hümmer. In der 25. Minute dann nutzte Oberhaid die kurzzeitige Überzahl auf Grund der Verletzung eines Lauterer Außenverteidigers aus. Nach scharfer Hereingabe über Rechts kam der Lauterer Innenverteidiger nicht mehr ausreichend hinter den Ball und fälschte diesen unglücklich und unhaltbar ins eigene Tor zum 2:2-Ausgleich ab. Bemerkenswert jedoch an diesem Tag, dass Lauter sich mit derartigen Gegenschlägen nicht lange beschäftigte, denn Christoph Schmitt vollendete nur fünf Minuten später einen schön vorgetragenen Angriff zum verdienten 3:2 - Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste mehr und mehr auf den Ausgleich. Marc Helmschrott klärte in der 55. Minute gerade noch auf der Linie. Auch der Lauterer Schussmann Hauptmann war nun das ein oder andere Mal gefragt und musste rettend eingreifen. In der 60. Minute dann die vielleicht spielentscheidende Szene. Nach einem weiten Ball aus dem Halbfeld konnte der Lauterer Innenverteidiger Müller den Ball nicht konsequent genug klären. Der herbeieilende Marc Helmschrott konnte den Gegenspieler nur noch per Foulspiel stoppen. Schiri Geißendörfer sah hierin eine Notbremse und zückte die Rote Karte. Aus Sicht des Berichterstatters eine zu harte Entscheidung, die man auch durchaus mit einer zehnminütigen Zeitstrafe hätte ausreichend und angemessen sanktionieren können. Mit einem Mann weniger wuchs der Druck auf das Lauterer Tor nun nochmals spürbar und man konnte nur noch zu selten für Entlastung sorgen, obgleich man sich trotzdem auch in dieser Phase selbst noch aussichtsreiche Tormöglichkeiten erspielte. Letztlich lag der Ausgleich jedoch förmlich in der Luft und wurde in der 71. Minute durch den eingewechselten Treisch markiert. Dem war jedoch erneut klägliches Abwehrverhalten der Lauterer im eigenen Strafraum vorangegagnen. Niemand traute sich offensichtlich, das Leder durch einen Befreiungsschlag aus der Gefahrenzone zu bugsieren. Beim 3:3-Unentschieden blieb es dann letztlich auch. Für die Zuschauer sicher ein kurzweiliger und offener Schlagabtausch mit sechs Treffern und zahlreichen Torraumszenen. Für die Verantwortlichen der SpVgg erneut ein verbrauchter Tag mit einer verspielten Führung, weiteren verletzten Stammspielern und einer Rotsperre. Das notwendige Glück muss man sich in Lauter derzeit hart erarbeiten.

Heimsieg!

Die Heimelf fand zunächst besser in die Partie und verzeichnete mehr Ballbesitz, ohne jedoch gefährlich vor das Gästetor zu kommen. In der Anfangsviertelstunde war keine Torchance auf beiden Seiten zu verzeichnen. Die Zuspiele beim heimischen TSV wurden nun ungenauer und so kamen die Gäste zu leichten Ballgewinnen. Konnte Dumsky mit einem "taktischen Foul" nach einem Ballverlust im Mittelfeld noch den Konter unterbinden, war es in der 19. Minute soweit: Die Gäste konnten wieder einen Ball abfangen und der gedankenschnelle Schmitt bediente mustergültig seinen Mannschaftskameraden Lorber, der mühelos zur Führung der Gäste einschob. In der Folge wurden die Heimelf nicht sicherer. Die SpVgg Lauter wirkte in dieser Phase des Spiels wacher und hätte mit ein bisschen Abschlussglück durchaus das 0:2 erzielen können, als wiederum Lorber im 16er der Gastgeber abschließen durfte. Kurz vor der Halbzeit fingen sich die Gastgeber wieder ein wenig und so konnte Heimstürmer Kremer nach einem Ballverlust der Gäste kurz vor dem 16er frei im Strafraum abschließen. Sein Schuss ging aber knapp am "langen Eck" vorbei. In der Halbzeit schienen die TSV-Trainer Johannes Derra und Dominik Kremer die richtigen Worte gewählt zu haben. Die Heimmannschaft trat von Beginn an mit mehr "Mumm" auf und gewann die meisten Zweikämpfe. Die Gäste beschränkten sich fast ausschließlich auf das Verwalten des Vorsprungs. Der souveräne Gästetorhüter Hauptmann musste nun öfters eingreifen, war aber bei hohen Bällen in den Strafraum und zwei Abschlüssen aus 16 Metern Entfernung zur Stelle. In der 54. Minute war er allerdings machtlos, als sich TSV-Abwehrspieler Johannes Leyh ein Herz nahm und die Kugel aus 20 Metern Torentfernung unter die Latte hämmerte. Der Ausgleichstreffer zeigte Wirkung. Die Gastgeber griffen nun mit deutlich mehr "Wucht" an, die Gäste standen nun immer tiefer in ihrer eigenen Hälfte. Folgerichtig gelang Heimstürmer Sebald nach einem abgewehrten Ball der Gästeabwehr per Direktabnahme das vermeintlichen 2:1. Allerdings entschied der gute Schiedsrichter Carl sofort auf Abseits und erkannte den Treffer nicht an. Kurz danach war es aber soweit: Nach einem starken Lauf auf der rechten Außenbahn konnte der TSVler Dennis Brosig nur durch ein Foul knapp vor der Strafraumkante gestoppt werden. Den fälligen Freistoß drückte Johannes Leyh aus kurzer Distanz über die Linie (83. Spielminute). Die Gäste versuchten nun alles nach vorne zu werfen, allerdings war hier Heimkeeper Schliebitz auf dem Posten und verhinderte einen möglichen Ausgleichstreffer souverän. Bei einem Konter in der Schlussminute hätte der eingewechselte Dietz den Sieg noch höher gestalten können, allerdings ging sein Abschluss knapp am Gästegehäuse vorbei. So blieb es letztlich beim verdienten Sieg des TSV Ebensfeld. Die Heimelf verdiente sich die Punkte durch eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, in der man deutlich mehr investierte als der Gast. Die SpVgg Lauter hatte ihre stärkste Phase in der frühen Phase der ersten Spielhälfte. Hier zeigten die Gäste, dass sie eine ballsichere und routinierte Mannschaft stellen, die sicherlich in der nahen Zukunft punkten werden.

Erster Heimsieg für die SpVgg Trunstadt

Die SpVgg Trunstadt und Trainerduo Kevin Rippstein und Tobias Düring begrüßten die Gäste der SpVgg Lauter recht herzlich auf dem Sportgelände an der alten Mainstraße. Bei regnerischen Temperaturen war die Elf von Rippstein und T. Düring auf ein schönes Spiel vorbereitet. Der angeschlagene Dayan musste erstmals auf der Bank Platz nehmen. Bereits in der achten Spielminute brachte Kundmüller per Kopfballtor die heimische Spielvereinigung mit 1:0 in Führung. Nach einem Durcheinander im gegnerischen Sechzehner wurde Kundmüller von M. Düring bedient und stand zum Jubel bereit. Nicht eine Minute später ging das Feuerwerk gleich weiter. Einen lang ausgeführten Steilpass von Marechal verarbeitete Coach T. Düring perfekt und konnte die Ergebnistafel schnell auf 2:0 stellen. Schon nach einer Viertelstunde hätte man den Deckel drauf machen können. Chancen durch T. Düring, M. Düring und Kundmüller wurden nicht vollendet. Fünf Minuten vor der Halbzeit musste überraschenderweise der bis dahin sichere Keeper Pechmann ins eigene Netz greifen. Ein kurzer Pass in den gegnerischen Fuß wurde eiskalt durch Bäuerlein bestraft. Es war bis dahin der erste Torschuss der Gäste. Noch vor der Halbzeitpause war dann die Gastmannschaft aus Lauter am 2:2 dran, doch es blieb aufgrund der exzellenten Leistung durch Beck und Rebhan bei der 2:1-Führung für die Heimmannschaft. Nach dem Seitenwechsel war die SpVgg Trunstadt wieder hellwach. Der 3:1-Treffer von M. Düring wurde laut Schiedsrichter wegen Abseits nicht gegeben. Kurz darauf war es wieder M. Düring, der das Leder an den linken Pfosten hämmerte. Die Elf von Rippstein und T. Düring wollte endlich das dritte Tor machen, ehe Rippstein selbst einen Fernschuss unhaltbar zum 3:1 vollendete und seine Farben bis zum Schlusspfiff auf Sieg stellte. Die SpVgg Trunstadt bedankt sich für eine faire Partie und wünscht der SpVgg Lauter alles Gute für die laufende Saison!

Offener Schlagabtausch in Lauter

Im Auftaktspiel der Saison 23/24 traf man mit der neu gegründeten SG Tütschengereuth/Viereth gleich auf einen der Aspiranten für die oberen Tabellenränge. Schließlich hatte man beim Gegner personell doch gut aufgerüstet.  Entsprechend verhalten und respektvoll begann daher auch das Spiel des Gastgebers in den ersten 15 Minuten. Bereits nach fünf gespielten Minuten hieß es dann bereits 0:1 aus Sicht der Lauterer. Zuvor hatte man in der Abwehr dem Gegner den Ball praktisch im 16er zurechtgelegt. Holler brauchte nur noch ins lange Eck einzuschieben. Zu einfach dieser Fehler im Lauterer Abwehrverhalten. In der zehnten Minute dann der erste Akzent auf Lauterer Seite. Spath wurde im 16er von Lorber angespielt, traf letztlich jedoch nur das Außennetz. In der 35. Minute dann hatten die Gastgeber Glück, als Torwart Hauptmann bereits geschlagen war und M. Helmschrott per Kopf auf der Linie rettete. In der Folge begann eine kurze Phase, in der die Lauterer Elf einfach die Ordnung verlor und keine Entlastung mehr schaffen konnte. Tütschengereuth/Viereth erhielt hierdurch die ein oder andere Abschlussgelegenheit, ohne jedoch zwingend zu werden. Nach der Pause dann Lauter deutlich besser in der Partie. Einzig die Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne hin zum gegnerischen Gehäuse fehlte, wodurch man sich nur wenige Torchancen erspielte. Der Gegner kam eigentlich nur dann gefährlich vor das Lauterer Tor, wenn diese Fehler machten. So auch in der 70. Spielminute, als man den Ball einmal mehr nicht aus dem 16er bekam, Köhler sich bedankte und zum 0:2 einnetzte. In der 72. Minute konnte sich dann der Gästekeeper Berek zum ersten Mal auszeichnen, der einen halbhohen Schuss von C. Schmitt gut parierte. In der 79. Minute dann war jedoch auch er geschlagen. C. Schmitt wurde im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelte selbst sicher zum verdienten 1:2-Anschluss. Zuvor hatte es einige unnötige Rangeleien und Rudelbildung gegeben. Die Gäste sahen hier eine Tätlichkeit eines Lauterer Spielers und gingen diesen daraufhin entsprechend an. In der Folge hätte Tütschengereuth/Viereth auch fast noch den Ausgleich verkraften müssen, hätte Berek nicht einen Sahnetag gehabt und auf der Linie mit der linken Pranke ein Eigentor verhindert. Der Ausgleich wäre hier durchaus verdient gewesen, betrachtet man den gesamten Spielverlauf der zweiten Hälfte. So endete die Partie jedoch mit 1:2. Insgesamt eine gute Kreisklassenpartie, die in der zweiten Halbzeit jedoch von vielen rüden Fouls überschattet wurde. So gab es auf der Gästeseite gleich sechs Gelbe Karten, eine Gelb-Rote, eine Rote und eine Zeitstrafe zu verzeichnen. Über einen weiteren Platzverweis mit der letzten Aktion des Spieles hätten sich die Gäste ebenfalls nicht beschweren dürfen. Auf Lauterer Seite gab es ebenfalls eine Zeitstrafe. Auch die Gastgeber hätten sich in der ein oder anderen Rangelei über eine Rote Karte wegen Tätlichkeit nicht beschweren können. Dies war wiederum kein großer Sport auf beiden Seiten!