Spielberichte

Souveräner Heimsieg für die SpVgg
Bei strahlendem Sonnenschein durfte man heute die Gäste des SV Dörfleins II auf dem Sportgelände an der Lauter begrüßen. Viele Zuschauer waren es nicht, die sich den Kampf um die Plätze im Niemandsland der Tabelle der KK1 mit ansehen wollten. Diejenigen, die dennoch gekommen waren, sollten jedoch auf ihre Kosten kommen. Die SpVgg von Beginn an tonangebend. Bereits in den ersten zehn Minutenscheiterte der Lauterer Kapitän Niklas Thomas zwei Mal knapp. Hier wäre die Führung für die Gastgeber bereits überfällig gewesen. Doch es sollte anders kommen. Denn in der 14. Spielminute zeigte sich erneut die Lauterer Abwehrschwäche bei Standards. Nach einem Eckball für Dörfleins war es Eichelsdörfer, der relativ unbedrängt zum Kopfball kam und zum schmeichelhaften0:1 für die Gäste einnetzen konnte. Lauter jedoch in der Folge unbeirrt und mit zahlreichen guten Gelegenheiten. Allen voran Niklas Thomas sorge für ordentlich Zug nach vorne. So sorgte er auch selbst in der 30. Minute nach einem schönen Steckpass von Sven Reinhardt für den überfälligen 1:1-Ausgleich. In der 42. Minute dann wurde erneut Niklas Thomas Zielgenau per Flanke von Philipp Schmitt bedient und köpfte gekonnt zur 2:1-Führung für die SpVgg ein. Noch vor der Halbzeitpause legte N. Thomas dann seinem Sturmpartner C. Schmitt das Leder vor und dieser schloss unhaltbar zur 3:1-Halbzeitführung ein. Nach dem Seitenwechsel alles wie gehabt. Dörfleins zwar körperlich präsent, aber mit keinerlei Auftrag, um auch nur irgendwie gefährlich vor das Lauterer Gehäuse zukommen, ausgenommen durch Standards. In der 58. Minute erhöhte J. Spath für seine Elf per sehenswertem Schlenzer aus gut 20 Metern ins lange Eck zur 4:1-Führung. In der 72. Minute erhöhte P. Schmitt für die SpVgg ebenfalls per sehenswertem Abschluss aus gut 17 Metern auf 5:1. Für das 6:1 sorgte ebenfalls P. Schmitt in der85. Spielminute und den Schlusspunkt setzte C. Schmitt in der 87. Minute zum hochverdienten 7:1. Dörfleins mit dem einstelligen Ergebnis an diesem Tag noch gut bedient, hatten die Lauterer doch noch einige gute Gelegenheiten liegen lassen. Ein besonderer Gruß geht jedoch an dieser Stelle an den Dörfleinser Sven Nauhauser, der sich in der 31. Minute ohne Fremdeinwirkung schwer am Knieverletzte. Sportliche Grüße und baldige Genesung wünscht die gesamte SpVgg auter!

Kein Ausrutscher mehr erlaubt
Nach der Mürsbacher Niederlage im Auswärtsspiel bei der SpVgg Trunstadt rücken die drei Aufstiegsaspiranten aus Kleukheim, Unterleiterbach und Mürsbach noch enger zusammen. Ausrutscher können sich diese Teams nun nicht mehr erlauben, wollen sie bis zum Ende der Saison ganz vorne dabei sein. Mit der SpVgg Lauter war ein Gegner aus dem oberen Mittelfeld bei herrlichem Sonnenschein in Mürsbach zu Gast. Etwa 175 Zuschauer, darunter auch viele Gästeanderer Mannschaften, waren vertreten. In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine sehr ruhige Partie, in der es auf beiden Seiten zu wenigen Möglichkeiten kam. Einen Aufreger gab es, als VfL-Trainer Imhof im Strafraum zu Fall gebracht wurde und sich dabei verletzte. Schiedsrichter Oehm machte, zur Verwunderung vieler Zuschauer, keine Anstalten auf Strafstoß zu entscheiden. Imhof biss auf die Zähne und spielte weiter. Kurz vor der Pause fasste sich A. Hälterlein ein Herz und zog aus ca. 25 Metern einfach mal ab. Der Ball schlug hinter Lauter-Keeper Mannel zum 1:0 ein. Ein wahres Traumtor zum richtigen Zeitpunkt für den VfL. Nach dem Wiederanpfiff gab es für beide Seiten ebenfalls wenige Torchancen. Lauter verteidigte gut und auch die VfL-Abwehr um Landgraf, Linz und Knippert lies nahezu nichts zu. Der Bann wurde gebrochen, als Y. Hälterlein in Minute 64 einen Freistoß aus ca. 20Metern direkt in die Maschen trat. Nur zehn Minuten später war wieder Y. Hälterlein zur Stelle, nachdem Keeper Mannel mehrfach parierte, schließlich aber doch zum3:0 überwunden wurde. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Noah Stretz in der 89.Minute zum 4:0,als er nach feiner Vorlage von M. Lurtz unhaltbar einnetzen konnte. Sein erstes Tor im VfL-Dress. Einen besonderen Moment gab es noch, als Philipp Streng nach langer Verletzungspause in den letzten Minuten eingewechselt wurde. Mürsbach legte somit im Aufstiegskampf wieder vor, so dass die beiden Kontrahenten am Sonntag entsprechend gefordert sind.

Lauter setzt die einzige Pointe des Abends
Die SpVgg Lauter empfing am Freitagabend den FC Wacker Bamberg zu einem Duell zweier Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld. Auch weil die ganz große sportliche Tragweite fehlte, entwickelte sich eine über weite Strecken zerfahrene Partie. Letztlich setzten sich die Hausherren mit 1:0 (0:0) durch.
In der Kreisklasse Bamberg 1 trafen am Freitagabend mit der SpVgg Lauter und dem FC Wacker Bamberg zwei Mannschaften aus dem oberen Tabellenmittelfeld aufeinander. Für die Hausherren ging es nach wechselhaften Ergebnissen in den vergangenen Wochen vor allem darum, wieder etwas Konstanz in das eigene Spiel zu bringen, was im Vorfeld angesichts zahlreicher Verletzungssorgen aber keine einfache Aufgabe darstellte. Der FC Wacker wollte zugleich seine starke Auswärtsbilanz weiter ausbauen – sechs Siege in der Fremde waren vor dieser Partie bereits gelungen. Tabellarisch stand für beide Mannschaften allerdings nicht mehr allzu viel auf dem Spiel.
Wacker mit dem besseren Start
Die Partie begann beidseitig nervös. Beide Mannschaften machten viele Fehler im Aufbauspiel, wodurch Torraumszenen zunächst vollends ausblieben. Den ersten Abschluss gab Gregor Hetzel in der elften Spielminute ab, nachdem sich Anas Hamoudi über die linke Außenbahn gekonnt bis auf die Grundlinie durchgetanzt hatte. Zehn Minuten später folgte der nächste Abschluss des Wacker-Toptorschützen, der diesmal von Oleksandr Kelembet bedient worden war. Von Lauter war offensiv erstmal nichts zu sehen – und so zeichnete sich allmählich ein kleines Chancenplus für die Gäste ab. Ein Tor lag in dieser Phase aber noch nicht wirklich in der Luft. Zu unruhig gestaltete sich das Spielgeschehen nach wie vor, mehrere Fouls und auch die ein oder andere Verletzungsunterbrechung taten dem Spielfluss nicht gut. Einen Hauch von Gefahr durfte man beiderseits nach Freistößen und Eckbällen erwarten, doch hier zeigten sich die Abwehrreihen durchaus konstant – und so tickte die Uhr immer weiter. Die beste Lauterer Gelegenheit hatte Stefan Helmschrott in der 42. Spielminute, als er einen Flachschuss in Richtung des kurzen Pfostens abgab. Auch dieser konnte aber souverän hinten rausgeklärt werden, ohne dass Torhüter Diego Gustin Terrones gefordert wurde. Mit Beginn der Nachspielzeitmusste Heim-Keeper Jan Griebel auf der anderen Seite noch einen direkten Freistoßversuch von Leonard Graf aus 25 Metern wegfausten, dann war auch schon Pause in einem bis dahin maximal durchschnittlichen Kreisklassenspiel. Im zweiten Spielabschnitt sollte sich das Blatt für Lauter ein wenig wenden. Deutlich energischer kam die Mannschaft von Dennis Dotterweich jetzt aus der Kabine und erspielte sich in der 49. Minute die bis dato beste Gelegenheit des Spiels: Über die linke Seite hatte der FC Wacker Philipp Schmitt viel zu viel Freiraumgelassen, der kurzerhand aus 16 Metern draufhielt und den Ball nur Zentimeter über das Bamberger Tor schoss. Nicht nur in dieser Szene war Philipp Schmitt einer der wichtigsten Akteure im Lauterer Offensivspiel, auch sonst brachte er hier und da gute Ideen ins Aufbauspiel der Hausherren ein. Inzwischen war die Stundenmarke erreicht. Auf dem Chancenzettel – der zugegeben weiterhin recht wohlwollend geführt werden musste – hatte sich jetzt ein Plus bei der Spielvereinigung bemerkbar gemacht. Nahezu abgemeldet waren die Bamberger Offensivspieler rund um Toptorschütze Gregor Hetzel in diesem zweiten Spielabschnitt, Jan Griebel war nach dem Seitenwechsel noch zu keiner einzigen Rettungstat gezwungen worden. So nutzten die Gastgeber jetzt ihr Momentum, um den goldenen Treffer des Abends zu erzielen: Dennis Lang startete aus zentraler Position durch, um einen Steckpass von Johannes Spath zu erlaufen. Plötzlich befand sich der lauterer Angreifer im Eins-gegen-Eins-Duell mit Gäste-Keeper Diego Gustin Terrones, den er schlussendlich mit einem Schuss ins kurze Toreck und etwas Glück überwinden konnte (64.). Lauter führte mit 1:0.
Kein Gäste-Comeback in der Schlussphase
Nun war der FC Wacker gefordert. Nach wie vor war es offensiv zu wenig gewesen, was die Mannschaft von Jürgen Pflaum im zweiten Spielabschnitt gezeigt hatte. Doch nach wie vor war das Spiel auch kein flüssiges, was es den Gästen schwermachte, eine eigene Drangphase zu starten. Immer wieder war die Begegnung nachintensiven Zweikämpfen unterbrochen worden, nicht immer waren die Pfiffe des Unparteiischen zu verstehen. Der negative Höhepunkt dessen war in der 84.Spielminute die Hinausstellung von Fabian Stock, der sich lediglich über einen abgepfiffenen Vorteil für seine Mannschaft ärgerte. Trotz alledem blieb Wacker jetzt insgesamt aber auch einfach zu harmlos. Namhafte Chancen hatte es auch in dieser Schlussphase nicht gegeben, lediglich Distanzschüsse, die größtenteils meterweit am heimischen Tor vorbeiflogen. In der Nachspielzeit spielte Lauter die verbleibenden Minuten gekonnt herunter – und so war das knappe Endergebnis schon bald amtlich.
STIMMEN ZUM SPIEL
Dennis Dotterweich (Trainer SpVgg Lauter) "Also in der ersten Halbzeit war Wacker definitiv besser. Wir sind überhaupt nicht zurechtgekommen damit, dass sie so viel rotiert haben vorne in der Spitze. Da war ja teilweise der Sechser vorne im Sturm, der Stürmer war Außenverteidiger – da sind wir überhaupt nicht mit zurechtgekommen. Wir haben dann versucht, es in der Halbzeit umzustellen beziehungsweise anzusprechen. Im Gegenzug wollten wir es eigentlich schon von Anfang an genauso machen. Das ist dann in der zweiten Halbzeit besser gelaufen, wir waren griffiger in den Zweikämpfen. Und wenn du dann mit einer guten Chance wieder reinstartest, dann kommt das Selbstvertrauen vielleicht ein Stück weit auch von alleine. Und dann sieht man, wie sich so ein Spiel auch mal drehen kann!"
Pflaum Jürgen (Trainer FC Wacker Bamberg) "Von heute zwei schlechten Kreisklassisten hat Lauter ein Tor mehrgeschossen aus einer guten Chance. Der schlechteste Mann auf dem Platz war aber mit Sicherheit nicht bei Lauter und auch nicht bei uns zu suchen, sondern da war noch jemand und der war heute leider unterste Kanone. Ich muss es leider so sagen. Wir hätten heute zehn Minuten nachspielen lassenmüssen, alleine, weil ein Schiedsrichter die ganze Zeit unterbricht und sich erklärt. Das Spiel ist auch deswegen nicht zustande gekommen. Hinzu kommt, dass bei uns die Luft raus ist. Wir sind in einem Fitnesszustand, der einfach nicht einmal in dieser Klasse reicht, um 90 Minuten Fußball zu spielen. Das habe ich auch der Mannschaftgesagt. Wir sind nicht mehr fit, die Trainingsbeteiligung ist nicht so, wie man das erwarten muss als Trainer. Und das merkt man dann im Spiel. Die Fitness fehlt total!

Revanche geglückt!
So eindeutig, wie das Ergebnis es ausdrücken könnte, war das Spiel nicht. Allerdings gibt es keinen Zweifel darüber, dass der heimische TSV verdienter Sieger dieses Spiels ist. Er war in der Offensive einfach gefährlicher und erbrachte die nötigen Abschlüsse. Zunächst aber ein lobendes Wort an den jungen Schiedsrichter Robin Reh: er war ein umsichtiger, unaufgeregter Leiter dieser Partie, klar in seinen Entscheidungen und präsent in den meisten Situationen. Es gab kaum Pfiffe, die diskussionswürdig waren, obwohl das beim Fußball kaum der Fall sein dürfte. Bravo! Ein Lob geht auch an die beiden Teams, die trotz des widrigen, nasskalten Wetters eine engagierte Partie zeigten. Dem TSV gehörte ganz klar die erste Halbzeit. Gleich zu Beginn kämpfte er sich mit großer Leidenschaft ins Spiel und attackierte immer wieder das Gästegehäuse. Die schnelle Führung für den TSV (6. Minute) durch den stets rackernden Markus Weberverschaffte den Hausherren etwas mehr Sicherheit bei ihren Angriffsbemühungen. Da die Gäste sich vehement wehrten, gelang den Hausherren zunächst kein weiterer Treffer. Der erfolgte aber in der 40. Minute, als Kevin Popp mustergültig auf seinen Goalgetter dieses Spieltages - Markus Weber - flankte, der wiederum nur noch zum 2:0 vollenden musste. Die Gegenwehr von TW Griebel reichte nicht aus. Die SpVgg aus Lauter hatte in dieser Phase große Mühe, in ein Angriffsspiel zu finden. Ihr erster Torschuss Richtung Dietmar Schmuck, dem Ruhepol im TSV-Tor, kam nach einer halben Stunde. Brenzlig für die Hausherren wurde es nur nacheinem Freistoß, den die Gäste clever aus- und die etwas dilettierende TSV-Abwehrvorführten. Zum Glück war Dietmar Schmuck auf dem Posten. Nach dem Seitenwechsel drängte die SpVgg auf den Anschlusstreffer. Die Kleukheimer Abwehrreihe stand aber meist recht sicher. Diese Druckphase der Gäste kam aber irgendwie auch den Hausherren zugute, denn jetzt hatten sie den nötigen Raum für Tempogegenstöße. Einige aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten wurden aber verpasst. Das 3:0 fiel letztlich doch noch. Luka Konetzny wurde in der 72. Minute von seinem Trainer Kevin Popp auf die schnelle Reise geschickt. Überlegt schob er am Gäste-TW Jan Griebel vorbei in die Maschen. An Jan Griebel lag es nicht, dass Lauter die Punkte an Kleukheim abtreten musste. Im Gegenteil, er verhinderte durch schnelle Reaktionen weitere Gegentore. Sein Gegenüber auf Kleukheimer Seite, Dietmar Schmuck, musste im Schlussabschnitt ebenso beweisen, dass ein Torwart ein notwendiges Puzzleteil in einer Mannschaftdarstellt. Er hielt bis zum Schluss seine Konzentration aufrecht und verhinderte somit den möglichen Lauterer Gegentreffer. TSV-Trainer Kevin Popp sprach nach dem Match von einem Sieg des Willens, weil man die 20-minütige Druckphase der Gäste unbeschadet überstand. Das klingt etwas nach Understatement, denn seine Mannschaft ist im Laufe der Saisonweitergereift. Sie kann sich gegnerischen Angriffen erfolgreicher erwehren und findet immer wieder auch spielerische Mittel im Angriffsspiel. Spielleiter Niklas Hofmann war wichtig, dass die eindeutige Niederlage im Hinspiel korrigiert werden konnte und lobte die gefestigte Mentalität seiner TSV-Fohlen.

Lauter setzt sich deutlich durch
Die SpVgg Lauter hat auf heimischem Platz einen souveränen 4:0-Erfolg gegen den SV Hallstadt eingefahren. Auf dem Sportgelände an der Lauter zeigte die Mannschaft unter Spielertrainer Dennis Dotterweich von Beginn an eine konzentrierte Leistung und ließ dem Gegner über die gesamte Spielzeit kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Schon in den Anfangsminuten machte Lauter deutlich, wer die Partie bestimmen würde. Mit hohem Pressing setzte man die Gäste früh unter Druck. In der neunten Minute folgte dann die verdiente Führung: Spielertrainer D. Dotterweich nahm sich aus gut 20 Metern ein Herz und traf mit einem strammen Distanzschuss unhaltbar zum 1:0. Die Freude über den frühen Treffer wurde jedoch schnell getrübt. Im Anschluss kam es zu einer längeren Verletzungsunterbrechung, da sich der Torschütze bei einer Aktion schwer an der Schulter verletzte. Dotterweich musste das Spiel vorzeitig beenden und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. In der 16. Minute bot sich der SpVgg die große Chance, frühzeitig nachzulegen: D. Lang wurde im Strafraum zu Fall gebracht, der Schiedsrichter zeigte folgerichtig auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß konnte C. Schmitt jedoch nicht im Tor unterbringen, sodass es vorerst beim 1:0 blieb. Die Heimelf ließ sich davon jedoch nicht beirren und erspielte sich weiter gute Möglichkeiten. In der 30. Minute setzte Schöpplein mit einem starken Steckpass P. Schmitt in Szene, der frei vor dem Tor auftauchte, jedoch am glänzend reagierenden Gästekeeper scheiterte. In der 35. Minute meldeten sich auch die Gäste erstmals gefährlich zu Wort: Deuber setzte sich stark durch, ließ gleich drei Lauterer Spieler stehen und verfehlte den Abschluss am Ende nur knapp. In der 40. Minute belohnte sich Lauter schließlich für den hohen Aufwand: D. Langbehielt im Strafraum die Übersicht und legte quer auf J. Spath, der den Ball wuchtig ins lange Eck zum verdienten 2:0 einschoss. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätte Lauter frühzeitig für die Entscheidung sorgen können: Erneut war es P. Schmitt, der frei zum Abschluss kam, aber ein weiteres Mal am stark aufgelegten Keeper des SV Hallstadt scheiterte. Nach dem Seitenwechsel war die SpVgg Lauter erneut die tonangebende Mannschaft. Zunächst blieb der dritte Treffer aus: C. Schmitt scheiterte erneut, diesmal mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck, am stark reagierenden Hallstadter Schlussmann Friedrich. Doch kurz darauf machte es der Lauterer Angreifer besser: Nach einem Eckball nahm er den Ball direkt und verwandelte zur hochverdienten 3:0-Führung für die Hausherren. In der 65. Minute setzte Lauter den Schlusspunkt: D. Lang wurde von T. Ois mit einem exakt getimten langen Ball in Szene gesetzt und ließ dem Hallstadter Torwart keine Chance – 4:0 für die SpVgg Lauter. In den letzten 15 Minuten erspielte sich die Heimelf noch mehrere gute Gelegenheiten, um die Führung weiter auszubauen, scheiterte jedoch am fehlenden Abschlussglück oder am stark reagierenden Keeper. Auch Hallstadt hatte noch eine nennenswerte Tormöglichkeit, die jedoch der Lauterer Schlussmann Griebel mit einer gekonnten Fußabwehr klären konnte. Der SV Hallstadt ansonsten offensiv nur selten präsent und ohne Akzente. Auch wenn es der junge Schiedsrichter in seiner Ergebnismeldung anders sah, so blieb den Gästen an diesem Tag ein Ehrentreffer verwehrt. Am Ende steht ein hochverdienter 4:0-Heimsieg für die SpVgg Lauter, der die dominante Leistung der Mannschaft über die gesamte Spielzeit widerspiegelt.

Knapper Heimsieg
Nachdem man in der Vorwoche knapp aber verdient in Trunstadt gescheitert ist, wollte man im ersten Heimspiel nach der Winterpause dreifach punkten. Mit Blick auf die Tabelle wird es natürlich aller höchste Zeit. Zu Gast hatte man die SpVgg Lauter, bei der man sogar das Hinspiel siegreich gestalten konnte. Die erste Hälfte bei bitterkalten Temperaturen ist eigentlich schnell erzählt. Lauter war spielbestimmend aber es gab beidseitig nicht wirklich viele Torchancen. Vielspielte sich im Mittelfeld ab. Gästekeeper Griebel musste dann noch verletzungsbedingt vom Feld, da er sich schon beim aufwärmen gezerrt hatte (Gute Besserung!!). Die zweite Hälfte wurde dagegen deutlich munterer und es gab endlich Tore zu bewundern. In der 50. Minute ging Lauter dann in Führung. Ein weiter Freistoß aus30m wurde nicht richtig geklärt und den Abpraller konnte Schmitt über die Linie drücken. Die Heimelf ließ sich nicht beirren und hatte sofort die Chance auf den Ausgleich, der Torschuss ging freistehend deutlich drüber. Kurz darauf war es aber soweit. Otte konnte einen Abpraller am 16er Rand gut verwerten und drosch aufs Tor. Sein Linksschuss war aber eher wilder Ball, den Wiltschke Gedanken schnell noch über die Linie grätschte. Die Freude währte jedoch nur kurz. Wieder war es Lauter, die in Führung gingen. Einen zweiten Ball drückte Thomas noch mit Hilfe des Pfostens rein, nachdem man davor nicht richtig in den Zweikampf kam. Anschließend wurde die Heimelf zum Teil etwas unsortierter, im 16er hatte man aber mit allem dagegen verteidigt. Offensiv kam man besser ins Spiel, aber bis zum Ende hatte vor allem der Oldie Helmschrott seinen Laden im Griff. In der 80. Minute war es aber ein Abwehrfehler der Lauterer, die die SG zurück ins Spiel brachte. Bruns mit einer scharfen Flanke von rechts. Mannel konnte nur abprallen lassen, nahm unter Bedrängnis den kurzen Rückpass wieder auf. Folgerichtig wurde auf indirekten Freistoß entschieden. Brückner übernahm die Sache und konnte zum 2:2ausgleichen. Die Heimelf leckte nun Blut und ging dann sogar in Führung. Weiter Abstoß von Brückner, die letzten Lauterer Verteidiger bedrängten sich dann noch gegenseitig. Bruns und Otte waren auf und davon. Bruns behielt die Übersicht, legte quer auf Otte, der nur noch einschieben musste. Im Anschluss drückte Lauter nochmal aufs Pedal, doch auch trotz 6 Minuten Nachspielzeit konnte man den Sieg über die Zeit retten.

Lauter erwacht aus dem Winterschlaf
Am heutigen Sonntag rollte auf dem Sportgelände der SpVgg Lauter endlich wieder der Ball.
Nach einer durchwachsenen Vorbereitung durfte man aus Lauterer Sicht durchaus auf den Rückrundenstart der Heimelf gespannt sein. Die Gäste aus Bischberg hingegen brauchten dringend etwas Zählbares im Kampf gegen den Abstieg, aber auch für die SpVgg muss der Blick noch nach unten gehen, will man am Ende der Saison nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Der FC Bischberg erwischte den besseren Start in die Partie. Bereits in der siebten Minute hatte Häder die erste gute Möglichkeit, konnte diese jedoch nicht verwerten und scheiterte am Lauterer Schlussmann. Die Gäste blieben zunächst das aktivere Team und wurden in der 33. Minute belohnt. Nach einem Angriff parierte Lauters Torhüter Griebel zunächst stark, doch beim Nachschuss von Meinl-Götz war er machtlos, Bischberg ging verdient mit 1:0 in Führung. Die SpVgg Lauter zeigte sich jedoch nicht geschockt und kam noch vor der Pause zu zwei hochkarätigen Chancen. Zunächst scheiterte Niklas Thomas am starkreagierenden Gästekeeper, kurz darauf fand auch Trainer Dotterweich seinen Meister im Torhüter der Gäste, der die Führung festhielt. Für die wohl strittigste Szene des Spiels sorgte die 55. Minute: Nach einem Handspiel eines Bischberger Abwehrspielers entschied der Unparteiische auf Handelfmeter für Lauter. Zwar war die Hand klar am Ball, jedoch geschah dies aus kürzester Distanz – entsprechend groß waren die Diskussionen. Christoph Schmitt ließ sich davon nicht beeindrucken und verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1-Ausgleich. Die Gastgeber blieben danach am Drücker und drehten die Partie in der 68. Minute komplett. Schöpplein traf per Freistoß, der noch unhaltbar abgefälscht wurde, zum2:1 für die SpVgg Lauter. In der Summe geht der Sieg für Lauter in Ordnung, da die Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit deutlich stärker auftraten. Der FC Bischberg hatte bei beiden Gegentoren zugegebener Maßen auch viel Pech und zeigte sich nach dem Schlusspfiff verständlicherweise verärgert über die verlorenen Punkte. Für Lauter drei enorm wichtige Punkte, um Boden nach hinten gut zu machen und mit positiver Stimmung in die kommenden Partien gehen zu können.

Gäste nehmen drei Punkte mit
Vor einer stattlichen Zuschauerzahl blieb es in der ersten Halbzeit lange torlos zwischen der SpVgg Lauter und den Gästen aus Trunstadt. Die gingen dann aber zehn Minuten vor dem Seitenwechsel durch Marco Düring mit 0:1 in Führung. Die Partie blieb bei diesem Spielstand lange eng und spannend, bis Bubacarr Saidy für die Gäste einen Doppelpack schnürte und die Partie vorzeitig entschied. Zwar kamen die Gastgeber durch einen von Christoph Schmitt verwandelten Foulelfmeter zum 1:3, aber der Treffer kam erst in der 88. Minute und damitnatürlich zu spät, um zumindest noch einen Punkt zuhause zu behalten.

Gerechtes Remis
Am heutigen Sonntag traf man im Derby auf den direkten Tabellenkontrahenten RSC Oberhaid. Für beide Teams galt es, hier etwas Zählbares mitzunehmen und so den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Den Zuschauern bot sich hierbei ein kampfbetontes und insgesamt ausgeglichenes Kreisklassenspiel. Beide Mannschaften erarbeiteten sich zwar ihre Tormöglichkeiten, waren jedoch selten zwingend. Bis in die Schlussphase hinein war es eigentlich ein typisches 0:0-Spiel, ehe der eingewechselte Bernd Bäuerlein für die SpVgg in der 84. Minute zum 1:0-Führungstreffer einnetzte. Doch eine knappe Führung über die Zeit zu bringen, gehört derzeit nicht zu den Kernkompetenzen der SpVgg und so kamen die Gäste in der 89. Minute noch durch einen unnötigen Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich. Daniel Stark war es, der sicher vom Punkt für seine Farben verwandelte. Insgesamt betrachtet ein gerechtes Remis, welches sich nach dem späten Ausgleichstreffer jedoch wie eine Niederlage für die Gastgeber anfühlt.

Verdienter und wichtiger Heimsieg für die SpVg
Beim heutigen Samstagsspiel durfte man den Ligakontrahenten des SV Zapfendorf recht herzlich auf dem Sportgelände an der Lauter begrüßen. Gespielt wurde auf Grund der Witterungsverhältnisse und des späten Anpfiffs um 17 Uhr unter Flutlicht auf dem Nebenplatz. Die SpVgg kam sichtlich besser in die Partie als die Gäste. Bereits in der 16.Spielminute hätte der Gastgeber hierbei in Führung gehen können. Ein von J. Spath getretener Handelfmeter wurde jedoch vom Gästekeeper pariert. Hiernach kippte die Partie zeitweise etwas in Richtung der Gäste, ehe jedoch Philipp Schmitt auf Seiten der SpVgg für die 1:0-Führung sorgte. Eingeleitet wurde der Treffer durch den gut aufgelegten D. Leibrant und J. Spath. Zapfendorf war bis dato meist nur durch lange Bälle oder durch Standards gefährlich. So auch in der 38. Spielminute, als der Lauterer Abwehrakteur M. Helmschrott nach einem Freistoß aus halblinker Position den Nachschuss eines Zapfendorfers in letzter Sekunde auf der Linie klären musste. So stand es zur Halbzeitpause „nur“ 1:0 für die SpVgg, was eindeutig zu dünn war. Nach dem Seitenwechsel hatte der SV die erst gute Gelegenheit, erneut nach einemscharf getretenen Freistoß aus gut 25 Metern. Der abgefälschte Ball wurde vom Lauterer Keeper Mannel jedoch reaktionsschnell entschärft. Die anwesenden Lauterer Fans durften in der Folge durchaus auf einen Ausbau der Führung hoffen. Die SpVgg spielerisch überlegen und mit den besseren Gelegenheiten aus dem Spiel heraus. Während der Lauterer Angreifer D. Lang in der55. Minute noch am überragenden Gästetorhüter Gunzelmann scheiterte, so konnte Letzterer in der 60. Minute den Gegentreffer durch J. Spath nicht mehr verhindern, denn dieser umkurvte gekonnt den herauseilenden Schlussmann und schob zielsicher zur verdienten 2:0-Führung ein. Hiernach Lauter eigentlich haushoch überlegen und Zapfendorf mit kaum gefährlichen Vorstößen. Doch sinnbildlich für die derzeitige Situation dauerte dieser Zustand nur wenige Minuten an, ehe man sich seitens der SpVgg entschloss, wieder etwas mehr Spannung in die Partie zu bringen und dem Gegner die Chance zum2:1-Anschlusstreffer praktisch auf dem Silbertablett servierte. C. Hennemann war es, dem das Leder 25 Meter zentral vor dem Lauterer Gehäuse in die Füße gespielt wurde und der dann schnörkellos abzog. So war es plötzlich wieder spannend und der Gegner zurück im Spiel. Zapfendorf hiernach erneut oft über Freistöße und unangenehm getretene Eckstöße torgefährlich, die SpVgg jedoch weiterhin spielerisch und auch kämpferisch den Gästen überlegen, drängte auf den Ausbau der Führung. In der 70. Minute dann erneut Strafstoß für die Gastgeber. Diesmal schnappte sich Spielertrainer Dotterweich das Leder. Setzte dieses jedoch über die Querlatte, sodass es zunächst beim 2:1 blieb. In der 80. Minute dann der erlösende Treffer zum 3:1 durch P. Schmitt. Dieser schaltete nach einem Abpraller von Keeper Gunzelmann am schnellsten und hielt den Schlappen hin. Doch wer glaubte, hiernach sei die Messe gelesen, der wurde eines Besseren belehrt. Nach einem Foulspiel ca. 20 Meter vor dem Lauterer Gehäuse schaltete Hennemann schnell und überlistete den Lauterer Schlussmann durch seine schnelle Ausführung, während dieser noch seine Mauer stellte. Und so musste man wirklich bis zur letzten Sekunde um einen eigentlich klar verdienten Sieg zittern. Die SpVgg mit deutlicher Leistungssteigerung und einem hochverdienten Sieg, jedoch auch noch mit viel Bedarf an Elfmetertraining und an einer selbstkritischen Aufarbeitung der Gegentreffer.

Herbstmeister FSV
Am heutigen Sonntag hatte der FSV Unterleiterbach die SpVgg Lauter zu Gast. Die Heimelf um Spieletrainer Vogel war von Beginn an hellwach und hatte nach drei Minuten die erste Chance durch T. Werner. Sein Schuss aus 16 Metern ging über die Querlatte. Drei Minuten später war es dann soweit. T. Bayer bediente Spielertrainer Vogel mit einer Flanke von links, der dann zur 1:0-Führung einköpfte. In Folge war die Heimmannschaft bemüht, die Führung auszubauen, Distanzschüsse von T. Werner und N. Hetzel gingen knapp über oder neben das Tor. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte der FSV Unterleiterbach auf 2:0. Nachdem Zillig steil schickte, bediente dieser Hornung L. der aus kurzer Distanz einschoss, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand sein sollte. In der 50.Spielminute konnte S. Zillig nach Freistoß von Walter per Kopf auf 3:0 erhöhen und sieben Minuten später sogar auf 4:0. So ging es weiter, in der 62. Minute schob T. Bayer eine Hereingabe von Vogel mühelos zum 5:0 ein. Den Schlusspunkt setzte dann der zweikampfstarke und überallauffindbare Kapitän des FSV Unterleiterbach F. Bayer zum 6:0-Endstand.

Gerechte Punkteteilung in Lauter
Am heutigen Sonntag durfte man die Gäste des TSV Ebensfeld recht herzlich bei der SpVgg begrüßen. Das tiefe Lauterer Geläuf ließ bereits eine kampfbetonte Partie erwarten und eine solche sollte es auch werden. Die SpVgg wollte nach drei verlorenen Partien in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis vor heimischer Kulisse einfahren und Boden zu den hinteren Rängen gutmachen. Der TSV hingegen wollte die Möglichkeit nutzen, den Schleuderplatz zu verlassen und ebenfalls Punkte im Abstiegskampfsammeln. Dies zeigte der Gast aus Ebensfeld in den ersten 15 Minuten auch eindrucksvoll. Die Zweikämpfe wurden bissig und aggressiv geführt. Lauter zunächst durchaus mit Problemen im Spielaufbau. Der erste Vorstoß der Gastgeber jedoch führte direkt zu einem folgerichtigen Foulelfmeter für die SpVgg. Spielertrainer Dotterweich wurde regelwidrig vom Gästekeeper im Strafraum zu Fall gebracht. Letzterer machte jedoch seinen Bock wieder gut und parierte stark gegen den Lauterer Strafstoßschützen C. Schmitt. In der 25. Minute dann zeigte der junge Unparteiische Marcel Müller erneut folgerichtig auf den Punkt. C. Schmitt war es diesmal, der im 16er nur noch per Foul zu stoppen war. Gleichzeitig verletzte sich Kevin Frank auf Seiten der SpVgg in einer vorangegangen Spielsituation schwer am rechten Knie und musste die Partievorzeitig beenden. Die Prognosen sehen eher düster aus und die SpVgg wünscht ihrem Akteur alles erdenklich Gute!!! Den darauffolgenden Elfmeter verwandelte J. Spath sicher zur 1:0-Führung für seine Elf. Symptomatisch für die derzeitige sportliche Verfassung währte die Freude jedoch nur kurz. Bereits in der 27. Minute glich Milkereit für die Gäste zum 1:1 aus. Zuvor säbelten gleich zwei Lauterer Abwehrspieler am Ball vorbei und brachten das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Somit alles wieder auf Anfang. In der 33. Minute dann eine aus Sicht des Berichterstatters glasklare Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der nach einem Laufduell des Lauterer Abwehrspielers M. Helmschrott gegen den angreifenden Sommer überraschend auf den Punkt zeigte. Ein regelwidriger Treffer am Fuß – wie vom Schiedsrichtergeahndet – konnte jedenfalls nicht erkannt werden. Häublein nahm sich das Leder und netzte zielsicher zur 1:2-Führung für die Gäste ein. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause. Die Ansprache des Lauterer Spielertrainers fiel kurz aber deutlich aus. Mit der Leistung seiner Elf konnte er jedenfalls nicht zufrieden sein. In der darauf folgenden zweiten Spielhälfte zeigte die SpVgg jedenfalls ein anderes Gesicht erhöhte den Druck auf den Ausgleich. In der 54. Minute konnte der eingewechselte Ersatz-Keeper der Gäste einen von Spath scharf getretenen Freistoß nicht festhalten, auf den Abpraller lauerte jedoch kein Lauterer Angreifer. Ebensfeld hier im Glück. In der 66. Minute dann der erlösende, aber auch verdiente Ausgleich für die SpVgg durch C. Schmitt. Dieser profitierte von einem Abpraller des Gästekeepers, nachdem Niklas Thomas zuvor mit Links aus gut 16 Metern abschloss. Hiernach ergaben sich keinen nennenswerten Torgelegenheiten mehr auf beiden Seiten. Ein kampfbetontes und kurzweiliges Kreisklassenspiel endete so mit einemverdienten Remis.

Furioses Derby endet 5:4
In einem denkbaren Spiel bei unangenehmen Bedingungen hat sich der SV Dörfleins2 torreich mit 5:4 (1:2) gegen die SpVgg Lauter durchgesetzt. Von Beginn an war die Begegnung offensiv ausgeprägt. Den ersten erfolgreichen Abschluss konnten die Gäste in der 19. Spielminute durch Sven Reinhardtverbuchen, dessen abgefälschter Torschuss genau im Ziel einschlug. Nur drei Minuten später dann das 0:2, nachdem Kevin Frank ins lange Eck getroffen hatte. Bei jetzt zunehmendem Wind und Regen tat sich der SVD 2 zwischenzeitlich schwer, mit klaren Aktionen ins Spielgeschehen einzugreifen. Mittels Foulelfmeterverkürzten die Gastgeber durch Christoph Pröll allerdings noch vor dem Seitenwechsel auf 1:2 (41.), sodass eine spannende zweite Hälfte erwartet werden konnte. Diese begann dann spektakulär. Erst glich Paul Reul nach wenigen Sekunden zum2:2 aus (46.), dann schlugen die Gäste – abermals durch Kevin Frank – ein drittes Mal zu (47.). In der 55. Minute sorgte eine kuriose Flugkurve beim Freistoß von Paul Reul dafür, dass der Ball ein sechstes Mal an diesem Nachmittag im Tor landen sollte. Seinen Ausgleich zum 3:3 hatte er auch den unbeständigen Windböen zu verdanken. Auch in der Folge schenkten sich beide Mannschaften gar nichts. Es ging munter hin und her, ein Sieger war Mitte der zweiten Hälfte nicht zu prophezeien. An Christoph Pröll war es schließlich in Minute 82, die Hausherren erstmals an diesem Samstag in Führung zu schießen. Über die linke Seite bekam er den entscheidenden Raum – per Rechtsschuss schlug es in der Folge zum 4:3 ein. Sechs Minuten später dann die Vorentscheidung: Der 15 Sekunden zuvor erst eingewechselte Toni Nürnberger erzielte mit seinem erst zweiten Ballkontakt das 5:3 für den SVD 2, welches tief in der Nachspielzeit nur nochmal von Marc Helmschrott erwidert werden konnte (90.+5). Unmittelbar danach war jedoch Schluss, Dörfleins 2 siegte somit mit 5:4.

Mit Kampf, Glück und Torhüterleistung weiter vorn
Zum erwartet umkämpften Spitzenspiel trat die SpVgg Lauter als Tabellenvierter mit vier Punkten Rückstand beim Spitzenreiter FC Wacker an. Für die Anteilnahme zum Gedenken an die Verstorbene Erna Spindler am Spielbeginn bedankt sich der FC Wacker bei den Gästen und den Zuschauern. Mit dem Anstoß der Partie konnte sich Wackerspieler Khalid Belmouden sofort in die Spitze durchsetzen, hatte allerdings einen glücklosen Abschluss. Da auch Lauter sich gleich gegen die noch unkontrollierte Wackerabwehr durchsetzen konnte und ebenfalls daneben zielte, deutete das auf eine wie immer spannende Partie hin, bei der Wacker die Tabellenführung zu behaupten versuchte und Lauter um den Platz in die Tabellenspitze kämpfte. So standen beide Abwehrreihen abwechselnd stets im Mittelpunkt und verhinderten ein gefährliches Durchkommen der Sturmreihen und konnten sich bei versuchten Abschlüssen auf ihre sicheren Torhüter verlassen. Mitte der ersten Hälfte kam Wacker durch gutes Zusammenspiel durch den übersichtlich spielenden Sebastian Dengler und dem quirligen Khalid Belmouden immer besser in Schwung, scheitete aber noch am Abschluss (23.) und beim erneuten Vorstoß von Belmouden (35.) am Torerfolg. Das überraschend geschickte Zuspiel von Sebastian Dengler in den Lauf von Belmouden nutzte dieser mit schnellem Spurt bis in den Strafraum und ließ geschickt Torhüter Mannel keine Chance (37., 1:0). Umstritten und glücklich für die Gäste beim Freistoß von Finn Haferkamp (43.), der aus etwa 25 Metern knallhart und chancenlos für Torhüter Mannel an die Latte knallte und nach unten Richtung Tor flog, aber sicherlich schwer zu entscheiden der hervorragend leitende Schiedsrichter Schwierz aus Bayreuth auf Weiterspielen entschied. Dafür musste im Gegenzug noch vor der Pause Wackerschlussmann Diego Terrones sein ganzes Können aufbieten, um den Ballnoch über das Tor zu bugsieren, womit er die knappe Führung in die Pause rettete. Der umkämpfte Vergleich wurde in der zweiten Hälfte noch verstärkt, womit der Schiedsrichter bei den immer lauter werdenden Zuschauerzurufen Mühe hatte, dass sich dies nicht auf die Spieler überträgt. Mit einer 10-Minuten-Zeitstrafe nach Foul kurz vor dem Strafraum gegen Lauter versuchte er Ruhe ins Spiel zu bringen. Gegen den vermehrten Kampfgeist und dem Willen den Ausgleich zu erzielen, schaffte es die Heimmannschaft nicht, die Überzahl zu nutzen. Äußerst knapp die Abseitsentscheidung gegen Belmouden (60.), der den Ball schon ins Tor geschossen hatte. Aufgewühlt und spannend blieb es jetzt bis zum Schluss. Nachdem derballstark wühlende Anas Hamoudi noch knapp mit seinem Abschluss scheiterte(82.), entwickelte sich der direkte Gegenstoß zu einer klaren Chance für die SpVgg Lauter, bei der ihr Torjäger Schmitt noch zweimal einfach keinen glücklichen Tag hatte. Allerdings wuchs auch der Wackertorhüter die letzten Minuten einschließlich der fünf Minuten spielbedingten Nachspielzeit über sich hinaus und verhinderte hierwahrlich dreimal den Torschrei und den Ausgleich der unermüdlich anrennenden Gäste und verhalf letztendlich damit entscheidend zum Wackersieg. Unmittelbar vor dem Abpfiff kam Hamoudi nochmal vor das Gästetor, verzog aber ganz knapp, wobei es beim knappen und glücklichen 1:0-Erfolg des FC Wacker blieb, der damit seine Spitzenreiterposition verteidigen konnte.

Kleukheim muss in Lauter erstmals Federn lassen
Am heutigen Sonntag durfte man die Gäste des TSV Kleukheim recht herzlich auf dem Sportgelände an der Lauter begrüßen. Der TSV reiste als amtierender Spitzenreiter und bis dato ungeschlagen nach Lauter an und war auch an diesem Spieltag sichtlich gewillt, diese Welle des Erfolges weiter zu reiten. Die Gäste griffen von Beginn an frühzeitig an und versuchten so den Lauterer Spielaufbau im Keim zu ersticken. Die Viererkette der Gastgeber war jedoch sehr sattelfest und konnte sich durch ihr sauberes Kurzpassspiel immer wieder aus den Angriffsbemühungen der Gäste befreien. Die ersten 20 Minuten der Partiebegegnete man sich insgesamt gesehen aber auf Augenhöhe und tastete sich zunächst gegenseitig ab. In der 20. Spielminute jedoch war der TSV nach einem Eckball des Lauterer Mittelfeldakteurs Spath nicht gut aufgestellt, wodurch der ansonsten nicht gerade als Kopfballungeheuer bekannte Christoph Schmitt per Kopf und nahezu ungestört zum 1:0 für seine SpVgg einnetzen konnte. In der 27. Minute dann bediente der kampfstarke Lauterer Spielertrainer Dennis Dotterweich seinen Linksaußen Jannik Lorber gut, welcher jedoch knapp das Gehäuse verfehlte. In der 35. Spielminute dann die erste richtig dicke Gelegenheit zum Ausgleich für die Gäste, eingeleitet über deren rechte Seite. Eine scharfe Hereingabe konnte hierbei nur in aller letzter Not vom Lauterer Innenverteidiger geklärt werden, wobei das Leder hier um ein Haar im eigenen Tor eigeschlagen hätte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Luca Konetzny noch den Ausgleich für seinen TSV auf dem Fuß gehabt. Im Eins-gegen-Eins gegen den Lauterer Keeper Mannel behielt er jedoch nicht die Nerven und der Ball ging wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Die SpVgg in diesen Situationen zwar im Glück, insgesamt jedoch stets auf der Höhe des Geschehens und zur Pause mit deutlicher Feldüberlegenheit. In der zweiten Hälfte gehörte die erste Torgelegenheit erneut den Gästen, die sichtlich bemüht den Druck auf den Ausgleich erhöhen wollten. Nach einer Freistoßhereingabe war es Markus Webers Kopfball, der knapp am Lauterer Torvorbeiging. Der SpVgg gelang es jedoch, durch aggressives Gegenpressing und Zweikampfstärke den Spielfluss des Gegners soweit im Keim zu ersticken, dass keine wirkliche Torgefahr entstehen mochte. Und so lief die Uhr für den Gastgeberund es ergaben sich mehr und mehr auch immer wieder Gelegenheiten, die Führung auszubauen. In der 70. Minute dann kam es nach einem langen Ball in die Spitze zu einem Missverständnis in der Kleukheimer Abwehr. Der Lauterer Stürmer Schmitt war der Nutznießer und konnte so alleine auf TSV-Keeper Schneider zulaufen. Dieser konnte zunächst noch stark parieren, den Nachschuss jedoch netzte Dennis Lang unhaltbar zum 2:0 für die Gastgeber ein. In der 75. Minute dann hätte der TSV durchaus noch den Anschluss erzielen und die Spannung somit noch einmal hochhalten können. Der junge Lauterer Keeper Mannel jedoch hatte etwas dagegen und wehrte den strammen Abschluss aus kurzer Distanz bärenstark per Fuß ab. Nachdem die Gäste dann noch einmal alle Kräfte für den Angriff mobilisierten und zwangsläufig hinten aufmachten, konnte Lauter in der 89. Minute noch durch Dennis Lang auf 3:0 erhöhen. Die tolle Vorarbeit leisteten Christoph Schmitt und erneut der laufstarke Johannes Spath. In der Nachspielzeit hätte C. Schmitt selbst noch die Gelegenheit zum 4:0 auf dem Fuß gehabt, dies wäre aber vielleicht auch des Guten zu viel gewesen. Die SpVgg mit einer deutlichen Leistungssteigerung in den letzten beiden Partien und mit einem klaren Statement an die Tabellenspitze, dass Lauter im Kampf um die oberen Tabellenränge immer noch ein Wörtchen mitzureden hat. Kleukheim sicher erst einmal ernüchtert, hatte man doch zuletzt in jedem Spielgetroffen und kaum Gegentore zugelassen. Kämpferisch aber von beiden Mannschaften eine Top-Leistung mit einem am Ende verdienten Sieger.

Ein Tag zum vergessen für die SpVgg
Am heutigen Spieltag durfte man die Gäste der SG RSV Drosendorf 1/SVMerkendorf 2 recht herzlich auf dem Lauterer Sportgelände begrüßen.
Die reinen Zahlen sprachen im Vorfeld eine eindeutige Sprache. Mit 22Gegentreffern war die SG-Abwehr die bislang toranfälligste der Liga. Hier sollte es doch für die SpVgg etwas Zählbares zu holen geben. Außerdem wollte man - nach bisher schwankenden Leistungen in den ersten fünf Partien - endlich den richtigen Rhythmus finden. Dies wollte jedoch an diesem Spieltag so gar nicht gelingen. Von Beginn an taten sich die Hausherren schwer. Für die Gäste waren zumeist lange Bälle das Mittel der Wahl, was das geplante frühe Anlaufen für den Lauterer Angriff kaum möglich machte. So kam die SpVgg auch kaum zu wirklich gefährlichen Torabschlüssen und wenn, so landeten diese meist zu zentral und ohne Probleme in den Fängen des gegnerischen Keepers oder im Fangzaun. Die SG hatte neben einigen kleinen Nadelstichen jedoch im Angriff ebenfalls keinerlei Auftrag, lauerten aber immer wieder clever auf Fehler der Lauterer Hintermannschaft. In der 35. Spielminute jedoch gelang Bernd Bäuerlein überraschend für die SpVgg die ersehnte 1:0-Führung. Zuvor wurde dieser schön von Sven (Benno) Reinhardtbedient. Mit dieser Führung im Rücken ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit dann feierte die SG Weihnachten und Ostern an einem Tag. In der 48. Minute verteilte der junge Lauterer Schlussmann das erste Geschenk. Im Spielaufbau spielte er das Leder direkt in die Füße des aufmerksamen SG-Stürmers Otte, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte und so zum 1:1-Ausgleichtraf. In der 70. Spielminute erhöhte Brückner dann per Freistoß aus gut 25 bis 30 Metern auf 1:2. Nur fünf Minuten später dann ein erneutes Geschenk für Otte. Nach einem Pass in die Tiefe schlug ein Lauterer Abwehrspieler über den Ball und wieder war es SG-Stürmer Otte, der sich freute und das Leder problemlos zur 3:1-Führung einnetzte. Sinnbildliche Szenen aus Sicht der SpVgg. In der 76. Spielminute verkürzte Lauter noch durch einen verwandelten Foulelfmeter durch C. Schmitt auf 2:3. Zuvor wurde Spath regelwidrig im 16er zu Fall gebracht. Wirklich spannend wurde es aber hiernach nicht mehr. Sicher hatte die SpVgg schon auch die ein oder anderer gefährliche Aktion im Spiel. Dies soll an dieser Stelle nicht unterschlagen werden. Unterm Strich jedoch war die Leistung der Heimelf in allen Bereichen absolut unzureichend, um nicht zu sagendesolat. Die Abwehr wackelig und mit teils eklatanten Fehlern. Das Mittelfeld zu behäbig und oft zu weit weg. Der Angriff bemüht, letztlich jedoch ideenlos und kaum torgefährlich. Und auch von der Ersatzbank war an diesem Tag – mit Ausnahme von Routinier Spath, der u. a. den Foulelfmeter zog – keinerlei Leistungssteigerung zu verzeichnen. Die SpVgg sollte sich ab sofort wieder auf die Grundtugenden besinnen und die nächsten Partien mit der notwendigen Konzentration angehen. So heißt es Mundabwischen und weitermachen!!! Gratulation ergeht an dieser Stelle an die Gäste der SG RSV Drosendorf 1/SV Merkendorf 2, die ihren ersten Dreier der Saison einfahren konnten.

Marechal-Kopfball führt zum Trunstadter Heimsieg
Die SpVgg Trunstadt mit Trainerteam Kevin Rippstein und Jonas Schmitt begrüßten die Gäste aus Lauter recht herzlich auf dem Sportgelände an der alten Mainstraße. Die Hausherren mussten auf den ein oder anderen Akteur heute verzichten und konnten somit nicht aus dem Vollen schöpfen. Auch den Gästen fehlten ein paar Einzelspieler, doch bei passendem Wetter mit Bier und Bratwurst sollte der heutige Kick ein besonderer sein. In der Anfangsphase fand die Dotterweich-Elf aus Lauter etwas agiler in die Partie und konnten mit schnellen Doppelpässen einen absehbaren Start hinlegen. Etwas später kamen dann auch die Trunstadter besser ins Spiel und versuchten kleine Nadelstiche zu setzen. Doch beide Mannschaften erspielten sich keine wirkliche Großchance. Kurz vor der Halbzeitpause konnte sich Trunstadts Schlussmann Jan Pechmann einmal exzellent auszeichnen, auch im gegnerischen Kasten sah man mit Jan Griebel einen sicheren Torhüter, der einen Emmerling-Freistoß problemlosparieren konnte. Zum Pausentee blieb es torlos. Nach dem Seitenwechsel kam Joel Masson für Ibrahim Bilecen zum Einsatz. Er sollte im Mittelfeld für Gefahr sorgen. Doch auch hier blieben auf beiden Seiten die Großchancen aus. Das Spiel verweilte bis in die Schlussphase, wodurch in der 80.Spielminute ein Rippstein-Eckball auf Marechal flog und dieser das Leder über die Linie sehenswert zur 1:0-Führung bugsierte. Kurz vor Schluss hätte man noch nachlegen können, doch es blieb beim knappen 1:0-Sieg für die Heimmannschaft. Wir wünschen den Gästen aus Lauter viel Erfolg für die laufende Saison.

Knappe Heimniederlage
Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison 2025/26 empfing der RSC im Derby die SpVgg Lauter. Nachdem man am ersten Spieltag gegen den letztjährigen Tabellenzweiten Trunstadt eine 2:4-Niederlage hinnehmen musste, bekam man es nun mit dem Tabellendritten zu tun. Die Favoritenrolle war also relativ klar verteilt. Dass weiterhin viele wichtige Spieler bei der Heimelf fehlen (Knogl, Hofmann L., Hofmann F., Rödig, Reinhardt, Horwath) machte die Aufgabe nicht leichter. Vor einer stattlichen Kulisse und bei perfekten Rahmenbedingungen entwickelte sich eine durchaus ansehnliche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Lauter war zwar ballsicherer und besonders über die agilen Schmitt und Thomas immer wieder gefährlich, doch auch der RSC hatte die eine oder andere Großchance zu verzeichnen. Am Ende entschied ein Standard, bei dem man ein Quätchen mehr Glück hatte. In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams und es gab meist nur Halbchancen. Die erste sehr gute Möglichkeit hatte RSC-Spielertrainer Körber, dessen Schlenzer wurde aber gut vom gewohnt starken Gästekeeper Griebel pariert. Die Gäste hatten dann die riesige Chance auf die Führung, als man nacheinem Abwehrfehler plötzlich zu dritt gegen einen Abwehrspieler im Strafraumspielte. Letztendlich drosch Schmitt das Leder aber an den linken Pfosten. Auch der RSC traf vor dem Seitenwechsel nochmal Aluminium. Ein satter Freistoß von Christian Corintan aus über 25 Metern küsste den Querbalken. So blieb es beim 0:0zur Pause. Lauter hatte mehr vom Spiel, der RSC aber mindestens genauso viele hochwertige Chancen. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste nochmals die Schlagzahl und kamen dann nach einem Freistoß zur 0:1-Führung. Der gefährliche Standardschütze Spath schlenzte das Leder aus 20 Metern an den Innenpfosten, von dort aus sprang er genau vor die Füße von Thomas, welcher das Leder ins leere Tor schob. Der RSC ging in der letzten halben Stunde mehr Risiko und ermöglichte so aber auch gefährliche Kontersituationen. Die ein oder andere Kontersituationen, teilweise in Überzahl, wurde von Lauter jedoch schlecht herausgespielt und waren nicht von Erfolg gekrönt. Der RSC versuchte alles, viel mehr als eine Großchance nach einer Ecke sprang aber nicht dabei heraus. Peter Wedler verlängerte eine Ecke auf den zweiten Pfosten, dort kam aus kurzer Distanz der eingewechselte Daniel Stark per Kopf an den Ball, doch Griebel parierte überragend. Die Heimelf versuchte viel, doch das Tor blieb vernagelt. Auch ein Freistoß von Corintan fischte Griebel aus dem Eck. Am Ende blieb es beim 0:1-Auswärtserfolg der Gäste. Sicherlich kein unverdienter Sieg von Lauter, jedoch war definitiv mindestens ein Punkt heute drin für den RSC.

